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    SBB: So reagieren Pendler auf neue Energiesparmassnahmen

    Andy Krischan
    Andy Krischan, Nick Mäder

    Zürich,

    Um Energie zu sparen, haben die SBB diverse Sparmassnahmen beschlossen. Was halten Pendler davon? Nau.ch macht die Strassenumfrage.

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    So reagieren Pendler auf die Energiesparmassnahmen der SBB. - Nau.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die SBB haben verschiedene Sparmassnahmen getroffen, um im Winter Energie zu sparen.
    • Nebst tieferen Temperaturen in Zügen wird auf gewissen Strecken langsamer gefahren.
    • Was halten betroffene Pendler davon? Nau.ch hat in Zürich nachgefragt.

    Die SBB wollen im kommenden Winter ihren Beitrag zum geringeren Energieverbrauch leisten. Darum haben die Bundesbahnen ein entsprechendes Massnahmenpaket bekanntgegeben.

    Einerseits wird in den Zügen ab Ende Oktober die Temperatur um zwei Grad gesenkt. Andererseits werden pünktlich verkehrende Züge im Gotthard-Basistunnel langsamer fahren, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

    SBB Energie sparen
    Seit 2005 ist es verboten, im ÖV zu rauchen. (Symbolbild) - Keystone

    Für die meisten Pendler gehen die beschlossenen Massnahmen in Ordnung, wie eine Nau.ch-Strassenumfrage in Zürich zeigt. So findet etwa die befragte Laura, dass «es Schlimmeres gibt» als eine leichte Temperatursenkung in den Zügen.

    «Es ist nachvollziehbar», gibt ihr Michael recht. Im Moment müssten halt alle «ein bisschen frieren in Kauf nehmen». Trotzdem mache er sich ein wenig Sorgen, wenn es in den Zügen «plötzlich zu kühl» wird.

    Stört Sie die Temperatursenkung in den Zügen der SBB?

    Eine andere Passantin stört die Temperatursenkung überhaupt nicht. Im Gegenteil: «Jetzt muss ich im Zug endlich meine Jacke nicht mehr ausziehen», freut sich Lara. Bis anhin sei es ihr beim Pendeln eher zu warm gewesen.

    SBB: Pendler wollen keine eingeschränkte Verbindungen

    Falls die SBB aber weitergehende Massnahmen beschliessen sollten, würde die Stimmungslage bei vielen kippen. Die bestehenden Verbindungen dürfen auf keinen Fall eingeschränkt werden, lautet der Tenor.

    «Das wäre eine kleinere Katastrophe», findet Michael. Er befürchtet bei weniger regelmässigen Verbindungen ein grösseres Verkehrschaos.

    Verkehr Stau
    Die befragten Pendler rechnen bei eingeschränkten Zug-Verbindungen mit einem grösseren Verkehrschaos. - sda - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    Dem stimmen die anderen Befragten zu. Fast alle geben an, ihre einzige Alternative wäre in diesem Fall das Auto, was zu mehr Stau führen würde. «Wir sind auf die guten Verbindungen angewiesen. Darum im Notfall lieber weiter runterkühlen», sagt Laura.

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