SBB-Mitarbeiter soll neun Millionen Franken abgezweigt haben
Im Jahr 2024 wurde ein SBB-Abteilungsleiter festgenommen. Mit verschiedenen Delikten soll der Mann rund neun Millionen Franken abgezweigt haben.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein ehemaliger SBB-Abteilungsleiter soll mehrere Delikte begangen haben.
- Dadurch hat er einen Schaden von rund neun Millionen Franken verursacht.
- Er soll Rechnungen ausgestellt haben, für die nie Leistung erbracht wurde.
Die Bundesanwaltschaft führt gegen einen SBB-Angestellten eine Strafuntersuchung. Durch ungetreue Amtsführung und weitere Delikte soll er einen Schaden von rund neun Millionen Franken verursacht haben. Dies geht aus einem Beschluss des Bundesstrafgerichts hervor.
Der Mann wurde im November 2024 festgenommen. Die SBB hatten gut zwei Monate zuvor eine Strafanzeige bei der Bundesanwaltschaft eingereicht.
Die Delikte fallen in den Zeitraum von 2007 bis zur Festnahme des Beschuldigten. Dies schreibt die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts in einem Beschluss vom November, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.
Falsche Rechnungen ausgestellt
Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann auch Betrug, Urkundenfälschung, Geldwäscherei und Widerhandlung gegen das Waffengesetz vor. Früher war der Mann als Abteilungsleiter angestellt.
Zusammen mit weiteren Personen und Firmen soll er für die Begleichung von Rechnungen gesorgt haben. Doch für diese wurde nie eine Leistung erbracht. Teilweise soll er die Rechnungen selbst erstellt haben, schreibt das Bundesstrafgericht.
Im konkreten Beschluss wies die Kammer eine Beschwerde gegen die Beschlagnahme eines Privatfahrzeugs ab.
Dieses soll mit Geldern bezahlt worden sei, die aus den deliktischen Machenschaften des früheren Abteilungsleiters stammen.















