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SBB nehmen Grossprojekt zwischen Zürich und Winterthur in Angriff

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Zürich,

Die SBB dürfen die Strecke zwischen Zürich und Winterthur auf vier Spuren ausbauen. Das Bundesverwaltungsgericht hat die hängigen Beschwerdeverfahren abgelehnt.

Grünes Licht für den Ausbau der Bahnverbindung Zürich-Winterthur. Erste Vorarbeiten werden in Kürze starten. (Archivbild)
Grünes Licht für den Ausbau der Bahnverbindung Zürich-Winterthur. Erste Vorarbeiten werden in Kürze starten. (Archivbild) - KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT

Der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichtes bedeutet grünes Licht für das grösste Ausbauprojekt Mehrspur Zürich-Winterthur der SBB, das im Sommer 2023 öffentlich auflag. Den Auftrag dafür haben die SBB vom Bund erhalten.

Die SBB werden nun das definitive Bauprogramm festlegen und die Anwohnerinnen und Anwohner informieren, heisst es in einer Medienmitteilung der SBB. Die Bauzeit dauere insgesamt rund zehn Jahre. Die ersten Vorbereitungen zum Einrichten der Baustellen werden Anfang 2026 starten.

Geplant sind eine neue Doppelspur durch den Brüttenertunnel, der Ausbau der Bahnhöfe Dietlikon, Bassersdorf, Wallisellen und Winterthur-Töss sowie weitere Massnahmen an der Bahninfrastruktur zwischen Zürich und Winterthur.

Damit soll der heutige Kapazitätsengpass im Bahnnetz zwischen Zürich und Winterthur behoben werden. Kernstück dieses Grossprojektes ist der rund 8,3 Kilometer lange Brüttenertunnel, der auch eine rund ein Kilometer lange Abzweigung Richtung Flughafen Zürich umfasst.

Die Kosten für die geplanten Ausbauten zwischen Zürich und Winterthur betragen rund 3,3 Milliarden Franken. Finanziert wird das Projekt aus dem Bahninfrastrukturfonds des Bundes, in den unter anderem Bund und Kantone einzahlen. Die Inbetriebnahme des Angebots ist laut den SBB ab Mitte der 2030-Jahre möglich.

Kommentare

User #5212 (nicht angemeldet)

Das viele Geld das dazu ausgegeben wird dürfte falsch sein. Alles schneller, höher und bequemer zu machen hat schon längstens den Zenit übersprungen. Mehr Strassen, mehr Schienen, mehr Autos, mehr Menschen, mehr Wohnungen - wir laufen ins Desaster. Um alle Wünsche zu erfüllen müsste die Schweiz um 100% vergrössert werden.

User #2444 (nicht angemeldet)

Heisst das nicht Winterthur

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