RTS streicht Dutzende von Arbeitsplätzen

    Keystone-SDA
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    Lausanne,

    Der Westschweizer Sender muss 16,5 Millionen Franken sparen. Auch beliebte Radio- und TV-Formate stehen offenbar auf dem Prüfstand.

    Radio télévision Suisse
    Der Turm des Schweizer Radiofernsehens (RTS) und sein Logo, hier am Donnerstag, 12. November 2020, in Genf. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • RTS muss bis 2026 rund 16,5 Millionen Franken einsparen.
    • Es sind etwa 20 Entlassungen geplant.
    • Der Sparkurs betrifft auch einzelne Radio- und TV-Sendungen.

    Das Westschweizer Radio und Fernsehen RTS muss 16,5 Millionen Franken einsparen und hat am Dienstag Umstrukturierungen angekündigt. Diese dürften bis 2026 zu rund 20 Entlassungen führen.

    RTS begründete die Kürzungen in einer Mitteilung vom Dienstag mit der angespannten Finanzlage ihrer Muttergesellschaft SRG.

    RTS
    Die Westschweizer Redaktion reagiert auf sinkende Budgets mit tiefgreifenden Einschnitten.. (Archivbild) - keystone

    Der Sparplan für das nächste Jahr werde insbesondere zu einer Überprüfung einiger Radio- und TV-Sendungen führen, hielt RTS in der Mitteilung fest. Welche dies sind, liess der Sender offen.

    Personalabbau durch natürliche Abgänge begrenzt

    Etwa 60 bis 70 der insgesamt 1500 Vollzeitstellen dürften auf der Strecke bleiben:

    «Dank einer vorausschauenden Verwaltung der natürlichen Abgänge und der Einstellung bestimmter Leistungen seit einem Jahr könne RTS die Entlassungen jedoch auf etwa 20 Personen beschränken», hiess es.

    RTS kündigte zudem an, dass die Sportredaktion ab 2027 nach Lausanne-Ecublens im Kanton Waadt verlegt werden soll. Diese Massnahme ist Teil des Bestrebens, bei der Infrastruktur zu sparen.

    Sparprogramm «Enavant» der SRG – unabhängige Massnahmen bei RTS

    Am Montag hatte die SRG die Eckpunkte ihres Spar- und Transformationsprojekts «Enavant» kommuniziert. Damit sollen total 270 Millionen eingespart werden.

    Die nun von RTS vermeldeten Massnahmen stehen nicht im direkten Zusammenhang und müssen unabhängig davon eingespart werden.

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    Kommentare

    User #7333 (nicht angemeldet)

    Und Baloise Helvetia streicht mehr als 1500 Stellen

    User #8963 (nicht angemeldet)

    Ich bin dafür das die Serfe Gebühren auf 1000 Fr erhöht werden sollten und sämtliche Sport Sendungen sollten gestrichen sein und das die SRG den Personal um 80& reduziert und die Löhne um 20% kürzt

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