Reinigungsangestellte bekommen im Jahr 2023 drei Prozent Teuerungsausgleich. Dies haben Verband und Gewerkschaften nach Verhandlungen mitgeteilt.
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Eine Putzfrau bei der Arbeit (Symbolbild). - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschschweizer Reinigungsfachleute bekommen 2023 drei Prozent mehr Lohn.
  • Der Verband und die Gewerkschaften haben den Teuerungsausgleich ausgehandelt.

Reinigungsfachleute in der Deutschschweiz erhalten im nächsten Jahr mehr Lohn. Gewährt wird ihnen 2023 ein Teuerungsausgleich von drei Prozent. Dies teilte der Verband Schweizer Reinigungsunternehmen und die Gewerkschaften nach Abschluss der Lohnverhandlungen am Dienstag mit.

Mit dem Ausgleich werde verhindert, dass die kontinuierliche Lohnentwicklung der letzten Jahre der Teuerung zum Opfer falle, hiess es. Bereits zuvor war in der Reinigungsbranche vereinbart worden: Die Löhne der Reinigungsangestellten steigen unabhängig von der Teuerung in den nächsten Jahren alle zwei Jahre um zwei Prozent.

Neuer GAV seit 2022

Seit 2022 gilt in der Branche ein neuer Gesamtarbeitsvertrag (GAV). Dieser enthält unter anderem ein Verbot der Barauszahlung von Löhnen. Seit Einführung eines GAV in der Reinigung in der Deutschschweiz 2004 sind die Löhne der Arbeitnehmenden um 35 Prozent gestiegen. An den jüngsten Lohnverhandlungen beteiligt waren die Gewerkschaften Unia, VPOD, Syna und Allpura.

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