Maserati

    Raser im Maserati: St. Galler Gericht verurteilt 28-Jährigen

    Anna Baumert
    Anna Baumert

    Stadt St. Gallen,

    Ein 28-Jähriger raste in einem geliehenen Maserati durch eine 50er-Zone. Jetzt hat das St. Galler Kreisgericht ihn verurteilt.

    Blaulicht maserati
    Blaulicht der Polizei. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Kreisgericht St. Gallen hat einen 28-Jährigen verurteilt.
    • Dieser war im Mai mit 103 Kilometern pro Stunde durch eine 50er-Zone gerast.
    • Jetzt erwarten ihn eine bedingte Freiheitsstrafe sowie eine Busse von 2000 Franken.

    Diese Autofahrt wird für einen 28-Jährigen jetzt teuer: Weil er im Mai in einer 50er-Zone mit 103 Kilometer pro Stunde raste, hat ihn das Kreisgericht St. Gallen nun verurteilt, wie das «St. Galler Tagblatt» berichtet.

    Das Strafmass umfasst eine einjährige bedingte Freiheitsstrafe sowie eine 2000-Franken-Busse. Seinen Fahrausweis musste er bereits vorher abgeben.

    Das Gericht begründet sein Urteil damit, der Mann sei «das hohe Risiko eines Unfalls mit Schwerverletzten oder Todesopfern eingegangen». Dieser zeigt sich vor Gericht einsichtig: Er sei sich der Geschwindigkeitsüberschreitung nicht bewusst gewesen. Dass er so schnell unterwegs war, führt er darauf zurück, dass er das Fahrzeug, einen Maserati, nur geliehen habe. Daher habe der Mann, der beruflich viel Auto fährt, dessen Reaktion falsch eingeschätzt.

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