Protest

    Uni: Pro-Palästina-Protest in Lausanne muss abgebrochen werden

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Lausanne,

    Die Universitätsleitung in Lausanne will die Besetzung ihrer Gebäude nicht länger dulden. Sie sei aber bereit, «einen Raum» zur Verfügung zu stellen.

    Die Uni in Lausanne wird besetzt. (KEYSTONE/Valentin Flauraud) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Pro-Palästina-Protest in Lausanne muss abgebrochen werden.
    • Die Universitätsleitung könne die Besetzung nicht länger zulassen.
    • Eine polizeiliche Räumung soll aber verhindert werden.

    Die Leitung der Universität Lausanne (UNIL) will die Besetzung ihrer Gebäude durch pro-palästinensische Studentinnen und Studenten nicht länger dulden. Diese wurden aufgefordert, die Räumlichkeiten zu verlassen.

    Der Pro-Palästina-Protest an der Uni Lausanne muss abgebrochen werden. (KEYSTONE/Valentin Flauraud) - keystone

    Die UNIL könne die Tag und Nacht andauernde Besetzung ihrer Gebäude nicht länger zulassen, teilte die Universitätsleitung am Montag mit. Sie sei bereit, «einen Raum» zur Verfügung zu stellen, der die Fortsetzung dieser Aktion ermögliche, unter der Bedingung, dass das Kollektiv ausschliesslich aus Mitgliedern der UNIL bestehe.

    Solche Gebäude seien für die Lehre und Forschung vorgesehen und nicht für einen solchen Gebrauch», schreibt die Leitung den Aktivisten. Man wolle «die polizeiliche Räumung des Gebäudes verhindern.»

    Besetzung geht weiter

    Am früheren Montagabend ging die Besetzung der Eingangshalle des Géopolis-Gebäudes der Uni Lausanne durch die pro-palästinensischen Studierenden allerdings weiter. Das Studierendenkollektiv erklärte, solange die Hochschulleitung nicht zum Géopolis-Gebäude komme, um zu verhandeln, werde die Besetzung fortgesetzt. Auch fehlten «konkrete Antworten» auf die Forderungen der Studierenden.

    Wie soll die Uni-Leitung aus deiner Sicht reagieren?

    Letztere hatten unter anderem gefordert aufzuzeigen, wie viele Vereinbarungen es zwischen der UNIL und israelischen Universitäten gebe. Die Lausanner Hochschulleitung hatte geantwortet, es gebe drei. Sie lehne einen «akademischen Boykott» dieser israelischen Hochschulen ab. Das hatten die Lausanner Studierenden gefordert.

    Letztere wollten am Montagabend an einer Generalversammlung die Stellungnahme der Hochschulleitung diskutieren. Sie seien offen für den Dialog, doch sei die Hochschulleitung am Montag leider nicht für Verhandlungen im Géopolis-Gebäude erschienen.

    Support von Professoren

    Rund 200 Professorinnen und Professoren, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie weiteres Personal der UNIL haben bis Montagabend ein Unterstützungsschreiben zugunsten der protestierenden Studierenden unterzeichnet.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    DiVa M.

    Wieso tragen die diese Demo nicht im Gasastreifen ab? Sowas gehört nicht hierher.

    User #5642 (nicht angemeldet)

    Jeder, der Frieden will, muss wissen und bedenken: Wenn die Hamas ihre Kämpfer nach Hause schicken und sich ergeben würde, wären Tod, Zerstörung und Elend in Gaza jetzt sofort vorbei!

    Weiterlesen

    23 Interaktionen
    Yoga und Musik
    Gaza
    158 Interaktionen
    Pro-Palästina-Protest
    Quickline
    16 Interaktionen
    Tipps für den Alltag

    MEHR IN NEWS

    Bob Dylan Handyverbot
    16 Interaktionen
    Bob Dylan
    14 Interaktionen
    Bern
    1 Interaktionen
    Bern
    13 Interaktionen
    Berlin

    MEHR PROTEST

    frankreich
    18 Interaktionen
    Berlin
    Frankreich
    13 Interaktionen
    Paris
    Vito Quiles
    7 Interaktionen
    Bilbao

    MEHR AUS LAUSANNE

    jp performance youtube kanal gehackt
    11 Interaktionen
    Lausanne
    bundesgericht lausanne
    8 Interaktionen
    Lausanne
    10 Interaktionen
    Lausanne
    schweizerisches bundesgericht
    Bundesgericht