Demonstranten töten Mann bei Protest gegen irreguläre Migration
In der südafrikanischen Küstenstadt Durban ist nach Polizeiangaben während eines Protestmarschs gegen irreguläre Migration ein ausländischer Staatsbürger getötet worden. Eine Gruppe von etwa 50 Demonstranten habe während des Protests in der Innenstadt einen am Strassenrand stehenden Mann angegriffen, hiess es.

Wenige Minuten später habe der afrikanische Mann demnach mit Kopfverletzungen tot am Boden gelegen. Städtische Überwachungskameras hätten den Gewaltakt aufgezeichnet. Die Polizei habe Ermittlungen wegen Mordes und die Suche nach den Tätern eingeleitet. Die Nationalität des Opfers blieb zunächst unklar.
Seit März kommt es in dem Land am Südzipfel Afrikas immer wieder zu gewaltsamen Übergriffen gegen Menschen, von denen vermutet wird, es handele sich um irreguläre Migranten. Proteste gegen irreguläre Migranten werden vor allem von der Bürgerbewegung March and March organisiert, die mit zunehmend radikaler Rhetorik eine schärfere Durchsetzung des Einwanderungsgesetzes und Massenabschiebungen fordert. Sie behauptet ohne Belege, illegal in Südafrika lebende Ausländer trügen zu Kriminalität und Arbeitslosigkeit bei. Betroffen sind Menschen aus Dutzenden afrikanischen Ländern.














