Präsident verlässt Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft

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Bern,

Nicola Forster, Präsident der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG), wird sein Amt im Juni 2024 abgeben.

Nicola Forster
Der Präsident des SGG, Nicola Forster, während der Bundesfeier auf dem Rütli. (Archivbild) - Keystone

Den Entscheid habe Forster nach der Verabschiedung einer neuen Strategie des Vorstands gefällt, teilte die SGG am Mittwoch mit. Nach Erreichen dieses Meilensteins habe Forster entschieden, zum Ende seiner vierjährigen Amtszeit das Präsidium in neue Hände zu übergeben. Der Vorstand sei auf der Suche nach einer Nachfolge.

Forster ist seit Dezember 2020 im Amt. Er wurde damals mit dem Auftrag gewählt, neue Impulse in die geschichtsträchtige Organisation einzubringen. Unter seiner Ägide wurde die neue Strategie erarbeitet.

Mit dieser soll laut Medienmitteilung die historische Pionierrolle der SGG in die Zukunft geführt und ihre Fokusthemen geschärft werden. Laut dieser Strategie will die SGG ihr Engagement etwa im Freiwilligenbereich oder der Einzelfallhilfe weiterführen.

Eine Vision für eine bessere Zukunft

Neu möchte sie aber vermehrt auch Akteure zur Lösung drängender gesellschaftlicher Fragen zusammenbringen sowie innovative Modellvorhaben lancieren. Ende August hatte bereits SGG-Geschäftsleiter Peter Haerle angekündigt, die SGG zu verlassen.

Er scheidet Ende Januar 2024 aus. Erst im vergangenen Juni hatte die SGG, die seit 160 Jahren die Verwaltung des Rütli innehat und die Rütil-Feier am 1. August organisiert, ihren Vorstand neu zusammengestellt. Der Finanzverantwortliche Peter Kallay musste das Gremium verlassen. Von Kallay vorgeschlagene neue Vorstandsmitglieder wurden nicht gewählt.

Kontroversen und Herausforderungen

Die Mitglieder der SGG hielten sich beim Wählen mehrheitlich an den Antrag des übrigen Vorstandes. Kallay war vorgeworfen worden, mit eigenen Kandidaten den Vorstand politisch nach rechts ziehen zu wollen.

Nach den Vorstandswahlen stünden nun kulturelle und organisatorische Weiterentwicklungen an, die nachhaltig begleitet werden müssten, teilte die SGG damals mit. Ein solches längerfristiges Engagement stimme nicht mit den Plänen von Haerle überein.

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