Pierin Vincenz wegen Steuerhinterziehung verurteilt
Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz wurde verurteilt. Er muss wegen Steuerhinterziehung eine Busse von einer Million Franken zahlen.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Steuerverfahren zu Pierin Vincenz kommt ans Licht.
- Die Ermittlungen liefen seit 2011.
- Das Bundesgericht hat nun ein Urteil bestätigt.
Der frühere Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz ist nach Angaben der «SonntagsZeitung» wegen Steuerhinterziehung rechtskräftig zu einer Busse von fast einer Million Franken verurteilt worden.
Das Bundesgericht bestätigte ein Urteil des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden vom Februar 2025, wie die Zeitung schrieb.
Bisher nicht bekannt
Bisher sei das Steuerverfahren nicht bekannt gewesen. Denn im Gegensatz zu Strafrechtsprozessen seien Steuerprozesse nicht öffentlich. Die Ausserrhoder Steuerfahnder hätten seit 2021 ermittelt. Der Vorwurf laute, dass Vincenz 3,4 Millionen Franken Einkommen nie versteuert habe.
Zusätzlich zur Busse müsse Vincenz Nachsteuern zahlen. Wie hoch dieser Betrag ist, gehe aus dem Urteil nicht hervor. Vincenz habe die Vorwürfe bestritten.














