Passagierzahlen bei Postauto brechen wegen Coronavirus ein

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Wegen der Coronavirus-Pandemie sanken die Passagierzahlen bei Postauto. 2020 resultiert ein Defizit. Immerhin steigt die Kundenzufriedenheit.

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    Ein Viertel weniger Reisende fuhren 2020 mit: Ein Postauto auf der Furka-Passstrasse im Sommer 2020. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/URS FLUEELER

    Das Wichtigste in Kürze

    • 2020 waren 25 Prozent weniger Fahrgäste unterwegs als im Vorjahr.
    • Das geringere Aufkommen resultiert in einem Defizit von 49 Millionen Franken.

    Erstmals in der jüngeren Geschichte sind 2020 weniger Fahrgäste in den Postautos gesessen als im Vorjahr. Das Passagieraufkommen ging wegen der Covid-19-Pandemie um 25 Prozent zurück. Die zurückgelegten Kilometer blieben dagegen im Rahmen des Vorjahrs.

    Der Einbruch der Passagierzahlen resultierte in einem Defizit von 49 Millionen Franken bei der Tochter der Schweizerischen Post.

    Wie Postauto am Donnerstag mitteilte, benutzten 2020 insgesamt 127 Millionen Menschen die Busse. Im Vorjahr waren es noch 167 Millionen gewesen. Zurückgelegt wurde eine Strecke von 121 Millionen Kilometer.

    Kundenzufriedenheit steigt

    Neben dem Rückgang bei den Fahrgästen konnten die Postautolenkerinnen und -lenker mehrere Monate lang keine Billette in den Fahrzeugen verkaufen. Das Unternehmen schränkte zudem die Fahrpläne punktuell ein.

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    Schweizweit waren 2443 Fahrzeuge der Postauto AG unterwegs. (Symbolbild) - Keystone

    Trotzdem legten die landesweit 2443 Postautos nur 3 Millionen Kilometer weniger zurück als 2019. Sie fuhren auf den 936 Linien 13'489 Haltestellen an. Die weniger gefahrenen Kilometer reduzierten den direkten und indirekten Treibstoffgas-Ausstoss in CO2-Masseinheit um 5,5 Prozent.

    Die Kundenzufriedenheit stieg um 2 auf 82 Punkte. Ende 2020 beschäftigte Postauto 4614 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 162 mehr als im Vorjahr. Sie teilten sich 4058 Vollzeitstellen.

    Postauto rechnet mit längerfristigen Folgen

    Postauto geht davon aus, noch einige Zeit mit der Pandemie und ihren Folgen zu tun zu haben. Das Unternehmen rechnet auch in den kommenden Jahren mit tieferem Passagieraufkommen.

    Zusammen mit den SBB hatte Postauto die Verantwortung für die betrieblichen Massnahmen und die vom BAG verfügten Schutzmassnahmen im Personenverkehr. Dazu riefen die beiden Unternehmen eine Taskforce und eine Koordinationsstelle ins Leben.

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