Die Schweizer Parahotellerie freut sich im dritten Quartal 2021 über leicht bessere Zahlen als im Vorjahr. Die meisten Buchungen stammten aus der Schweiz.
Campingplatz
Im dritten Quartal waren Campingplätze erneut besonders beliebt. (Symbolbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Parahotellerie liegt im dritten Quartal etwas über dem Vorjahr.
  • Besonders beliebt waren erneut die Campingplätze.
  • Viele Buchungen stammten wie im Vorjahr aus der Schweiz.

Die Schweizer Parahotellerie bleibt im dritten Quartal 2021 auf einem hohen Niveau. Besonders beliebt waren wie schon im zweiten Jahresviertel die Campingplätze.

Insgesamt wurden von Juli bis September 7,6 Millionen Übernachtungen gezählt, nach 3,6 Millionen im zweiten Quartal, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag anhand provisorischer Zahlen bekannt gab.

Pfingsten Ferienwohungen
In Ferienwohnungen gab es wie schon im Vorjahr 2,6 Millionen Übernachtungen. (Symbolbild) - Keystone

Dies sind auch leicht mehr als im bereits starken Vorjahreszeitraum, als 7,5 Millionen Übernachtungen gezählt wurden. Damals war es nach dem Lockdown im Sommer 2020 zu einem regelrechten Boom in der Parahotellerie gekommen.

Meiste Buchungen aus der Schweiz

Das Gros der Buchungen stammte weiter aus der Schweiz: Die 5,9 Millionen Übernachtungen von inländischen Gästen machten 77 Prozent der gesamten Nachfrage aus.

Auch im dritten Quartal gab es mit 3,0 Millionen wie schon im Vorquartal die meisten Übernachtungen in Wohnmobilen und Zelten. Die inländische Nachfrage machte dabei mit 2,3 Millionen wiederum den Grossteil aus.

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In Ferienwohnungen gab es derweil wie schon im Vorjahr 2,6 Millionen Übernachtungen, wobei für 1,8 Millionen Gäste aus der Schweiz verantwortlich waren. Kollektivunterkünfte wie Jugendherbergen verzeichneten derweil 2,0 Millionen Übernachtungen nach 1,7 Millionen im Vorjahr - 1,8 Millionen davon gingen auf das Konto von Schweizer Gästen.

Die kumulierten Zahlen der Hotellerie und der Parahotellerie beliefen sich gemäss dem BFS von Juli bis September auf 18,7 Millionen Logiernächte, wobei 13,2 Millionen (70 Prozent) auf das Konto von Gästen aus der Schweiz gingen.

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