Die Sommer lief gut für Campingplätze und Herbergen. Die Auslastung war rekordhoch. Nun sind die Betriebe auch für den Winter zuversichtlich.
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Bungalow des TCS Camping Luzern. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Jugendherbergen und Campingplätze waren diesen Sommer sehr gut besucht.
  • Auch das Wetter hielt die Schweizer nicht vor Ferien im Inland ab.
  • Die Unternehmen sind zuversichtlich für die Wintersaison.

Die Schweizer Parahotellerie blickt mit Zuversicht nach vorne. Im Sommer war die Auslastung rekordhoch. Auch für den Winter sind Vermieter von Ferienwohnungen und Betreiber von Jugendherbergen trotz oder gerade wegen Corona sehr optimistisch. Die Sommer- und Herbstsaison sei sehr positiv verlaufen, meldete die IG Parahotellerie Schweiz am Donnerstag.

Die Gäste- und Umsatzzahlen hätten im Vergleich zum Vorjahr teilweise Rekordzahlen erreicht. Das zeigte eine Umfrage bei den fünf Mitgliedern der IG Parahotellerie. Diese sind BnB Switzerland, Interhome, Reka, Schweizer Jugendherbergen (SJH) und TCS Camping.

Trotz Wetter machten Schweizer Ferien im Inland

Die Reiselage war aufgrund verschiedener Einreisebestimmungen wegen Corona unsicher. Angesichts dessen hätten vor allem viele Schweizer Gäste den Sommer und Herbst trotz durchzogenen Wetters im Inland verbracht. Beim Ferienhausvermittler Interhome seien Buchungen und Umsätze um ein Drittel im Vergleich zur Vorjahresperiode gestiegen.

Aber auch die Reka-Feriendörfer seien gut besucht gewesen: «Wir konnten in der Schweiz weiterhin vom Corona-Effekt profitieren. Wir hatten eine sehr gute Sommersaison mit einer hohen Auslastung», erklärte Reka-Direktor Roger Seifritz in der Mitteilung.

Sogar die Campingplätze erfreuten sich einer hohen Nachfrage. Trotz eines Sommers mit tiefen Temperaturen, viel Regen und teilweisen Schliessungen wegen Überschwemmungen. Konkret verzeichneten die 24 TCS-Campingplätze per Ende Oktober über eine Million Übernachtungen. Gegenüber 2020 entspreche dies einem Plus von 30 Prozent.

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Reka Feriendorf Urnaesch. - Keystone

Zuversicht für den Winter

Und auch die Wintersaison gebe Anlass zur Zuversicht. Die Mitglieder von IG Parahotellerie rechnen mit einer Fortsetzung des positiven Trends für die Wintersaison 2021/2022.

Die Schweizer Jugendherbergen registrierten Ende Oktober bei den Buchungen bereits eine Zunahme. Diese beträgt für den Zeitraum von November bis April fast 40 Prozent gegenüber Vorjahr. Es hiess dazu: Mit Ausnahme der Monate November 2021 und Januar 2022 liege dieser damit sogar wieder auf dem Niveau vor Corona.

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