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Obwalden spricht neu Gelder für Elektroauto-Ladestationen

Keystone-SDA Regional
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Obwalden,

Obwalden erweitert sein Energieförderprogramm um Elektroauto-Ladestationen und winteroptimierte Photovoltaikanlagen.

Lithium Elektroauto Ladestation Automobilindustrie
Ein Elektroauto lädt an einer Ladestation. - dpa

Der Kanton Obwalden hat neu Elektroauto-Ladestationen für Mehrfamilienhäuser sowie winteroptimierte Photovoltaikanlagen in sein Energieförderprogramm aufgenommen.

Für 2025 stellt die Regierung rund 2,5 Millionen Franken für Fördermassnahmen zur Verfügung. Mit dem Bau von Ladestationen will die Regierung zur Dekarbonisierung des Mobilitätssektors beitragen, wie die Staatskanzlei Obwalden am Mittwoch mitteilte.

Die winteroptimierten Photovoltaikanlagen trügen dazu bei, die Winterstromlücke zu schliessen. Weiter wird das Programm mit Fördermassnahmen für Holzheizungen, Anschlüssen an den Wärmeverbund, Wärmepumpen sowie Sonnenkollektoren mit einer Leistung ab 70 Kilowatt erweitert. Die Massnahmen sind gemäss Mitteilung Teil des Impulsprogrammes des Bundes.

Fokus auf Erneuerbare

Ebenfalls nach wie vor unterstützt wird der Ersatz von bestehenden dezentralen elektrischen Widerstandsheizungen und dezentralen fossilen Heizungen durch mit erneuerbaren Energien betriebene Heizungen.

Kommentare

User #5129 (nicht angemeldet)

Warum hat das E-Auto keine Zukunft? Was viele nicht wissen, ist die Produktion eines solchen Autos in der Regel doppelt so rohstoffintensiv wie ein Auto mit Verbrennermotor. Elektroautos benötigen Batterien, die aus seltenen Rohstoffen wie Lithium, Platin oder Kobalt bestehen, während herkömmliche Autos viel Eisen oder Stahl verlangen. Der Umstieg auf Elektroautos wird durch denselben Fehler begleitet, den wir bereits jetzt mit gebräuchlichen Autos haben: Der Abhängigkeit von endlichen Rohstoffen. Statt Erdöl wird nun endliches Lithium oder Platin benötigt. Dasselbe Problem wird schlichtweg ignoriert. Ein solcher Zustand bereitet einen Nährboden für künftige Kriege um den Zugang zu Rohstoffen und darf nicht außer Acht gelassen werden.

Strom

Finde es gut, dass neue Technologien subventioniert werden, wenn wir als Menschheit weiter kommen wollen. Damals bei meinem Vater wurde ihm die ÖL-Heizung auch vom Staat mit subventioniert. Ich weiss noch genau, als wir damals noch einen Kohlekeller und einen Kohleofen hatten. Plötzlich hat mein Vater im grössten Keller einen Öl-Tank einbauen lassen, den mit einer Versiegelten Mauer umgeben und noch eine Öl-Heizung installiert. Als nicht gelernter Hilfsarbeiter bei der SBB (Bremser) hätte er das nie und nimmer von sich aus berappen können und schon gar nicht berappen wollen. Damals war das Kredo der Politik, weg von der Kohle und hin zum Öl. Gab wohl auch damals Neider, welche solche Staats-Unterstützung im Lokal-Blatt kritisiert haben. Aber wenn man was bewirken will, dann braucht man da vom Staat einen Stups. Historisch bedingt funktioniert der aber nur durch finanzielle Unterstützung. Von daher finde ich OW ziemlich vorbildlich. SZ könnte von denen eine dicke Scheibe abschneiden.

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