Die Matura soll reformiert werden. Nun bringt Economiesuisse den Vorschlag, dass für den Abschluss eine 4 in Mathematik und Deutsch erforderlich sein soll.
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Schüler während der Maturitätsprüfung im Sommer 2020. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Maturandinnen und Maturanden sollen besser aufs Studium vorbereitet werden.
  • Economiesuisse schlägt vor, dass neu eine 4 in Mathe und Deutsch erreicht werden muss.
  • Bislang konnten ungenügende Noten in den Fächern kompensiert werden.

Ein Viertel der Maturandinnen und Maturanden erreichen in Mathematik keine Note 4. Das könnte sie in Zukunft vor Herausforderung stellen.

Denn: Noch lassen sich ungenügende Math-Leistungen kompensieren. Wenn es nach Economiesuisse geht, soll das künftig nicht mehr möglich sein, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet. «Bei Mathematik und Erstsprache muss im jeweiligen Fach eine genügende Maturitätsfachnote erreicht werden», wird der Verband zitiert.

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Matura: Ein Schild weist in einer Schule auf eine Prüfung hin. (Symbolbild) - Keystone

Sprich: Ohne Note 4 in Mathematik und Deutsch, keine Matura. Somit sollen Absolventinnen und Absolventen besser für ein Studium an einer Hochschule vorbereitet werden. Erst 2022 wird sich wohl herausstellen, ob dieser Vorschlag umgesetzt wird.

Für die Vorbereitung der Maturitäts-Reform ist eine Expertengruppe zuständig. Diese will dieses Ziel durch eine stärkere Gewichtung der Abschlussprüfungen erreichen.

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