Luzerner Theater steigert 2024/25 seine Auslastung
Die Spielzeit 2024/25 war für das Luzerner Theater nach eigenen Angaben speziell. Es nennt künstlerische Erfolge, die Sperrung von Sitzreihen aus Sicherheitsgründen oder das ein Nein zum geplanten Theaterneubau.

Mit dem Verdikt der Stimmberechtigten der Stadt Luzern vom 9. Februar 2025 bleibe die Zukunft des Theaterhauses ungeklärt, teilte das Luzerner Theater am Montag mit, als es den Geschäftsbericht der Spielzeit 2024/25 vorlegte. Im täglichen Betrieb werde immer deutlicher, dass das Haus stark sanierungsbedürftig sei. So habe wegen statischen Problemen zeitweise der erste Rang gesperrt werden müssen.
Das Luzerner Theater nutzte den Geschäftsbericht dazu, auf die Bedeutung einer Ensemblebühne hinzuweisen, die am Ort verankert sei. Dank der längerfristigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit sei es gelungen, ein Netzwerk aufzubauen, das «grossartige künstlerische Projekte» ermögliche, erklärte es.
Trotz einer leicht geringerer Zahl an Vorstellungen, konnte das Luzerner Theater die Besucherzahl von 58'781 auf 59'183 steigern. Die Plätze waren zu 83 Prozent belegt, in der Saison zuvor waren es 76 Prozent gewesen. Mit zur Steigerung beigetragen hat auch die zeitweise Sperrung des ersten Ranges.
Dass eine Zeitlang weniger Plätze zur Verfügung standen und weniger Karten verkauft werden konnten, wirkte sich auch auf die Finanzen aus. Statt mit einem Gewinn von 80'000 Franken schliesst das Theater die letzte Spielzeit mit einem Verlust von 80'000 Franken ab.
Der Eigendeckungsgrad sank minim von 16,9 Prozent auf 16,8 Prozent. Zum Betriebsertrag von 25,4 Millionen Franken steuerte die öffentliche Hand somit 21,2 Millionen Franken bei.










