Dieses Jahr am Black Friday ist von den Detailhändlern etwas mehr Flexibilität gefragt. Grund dafür sind die globalen Lieferkettenprobleme.
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Eine Frau vor einem Schaufenster eines Detailhändlers am Black Friday. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Lieferkettenprobleme dürften dem Black Friday zu schaffen machen.
  • Insbesondere bei elektrischen Geräten sieht Digitec Galaxus Engpässe.
  • Vereinzelt müssten Kunden mit längeren Lieferzeiten rechnen.

Die globalen Lieferkettenprobleme halten die Detailhändler auf Trab. Besonders am kommenden Black-Friday-Wochenende bekommen dies nun auch die Konsumentinnen und Konsumenten zu spüren.

«Produkte, die wir nicht liefern können, nehmen wir erst gar nicht in die Black Friday Angebote mit auf», sagte David Kübler von Digitec Galaxus auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.

Die Migros-Tochter sehe bei vielen Produkten bereits Engpässe, unter anderem bei Roboterstaubsaugern, Laptops, PCs, Handys, Konsolen, elektrischen Zahnbürsten und Rasierapparaten, bei Kaffeemaschinen oder auch Hörspielboxen. Auch Velos, Turnschuhe und Fitnessgeräte seien aktuell knapp.

Mehr Flexibilität gefragt

«Der Einkauf war mehr gefordert als sonst», teilte auch eine Sprecherin der beiden Coop-Töchter Interdiscount und Microspot mit. Das grosse Sortiment würde es den Unternehmen aber erlauben, «fast immer» auf Alternativprodukte zurückgreifen zu können. Trotzdem sei dieses Jahr definitiv mehr Flexibilität von den Detailhändlern gefragt.

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Im Schaufenster eines Geschäfts in der Innenstadt wird für den Rabatt-Tag Black Friday geworben. - dpa

Auch Brack.ch bekommt die Auswirkungen der Produktionsausfälle mittlerweile in «fast allen Sortimentsbereichen» zu spüren. Deshalb gilt praktisch bei allen Händlern: Es hat, solange es hat. Dies bestätigt auch Media Markt.

Trotzdem möchten die Warenhäuser sowohl vor Ort als auch online ihre Kundschaft mit vielen verschiedenen Angeboten versorgen. Online gebe es sogenannte Stückzähler, die angeben, wie voll das Lager noch ist. Alle der befragten Unternehmen bieten dieses Jahr ausserdem ein mindestens so grosses Sortiment an wie im letzten Jahr.

Vereinzelt müssten Kunden mit längeren Lieferzeiten rechnen. «Im Fall von längeren Lieferzeiten als gewöhnlich sind diese bereits bei der Bestellung für die Kundinnen und Kunden ersichtlich», erklärt eine Interdiscount-Sprecherin.

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