Zürcher Gemeinden rufen zum Wassersparen auf
Erste Zürcher Gemeinden rufen wegen der Hitze zum Wassersparen auf. Der Bund hat am Dienstag die Warnstufe erhöht, es gilt nun Stufe 4, grosse Gefahr. Die Temperaturen dürften in der zweiten Wochenhälfte im Kanton auf bis zu 37 Grad hoch gehen.

«Lieber duschen statt Baden», heisst es in einem Flyer der Gemeinde Dinhard. Dieser ging diese Woche an alle Haushalte. Dinhard, aber auch Pfungen oder Maschwanden rufen ihre Bevölkerung zum Wassersparen auf. Auch die Gemeinden machen mit, etwa indem sie ihre Brunnen abstellen.
Die Spartipps empfehlen beispielsweise Regentonnen aufzustellen, um, wenn es denn regnet, mit dem so aufgefangenen Wasser später den Garten zu bewässern. Beim Duschen und Händewaschen sollen die Einwohnerinnen und Einwohner beim Einseifen das Wasser abstellen. Geschirr und Obst sollten sie im Becken waschen. Und wenn der Geschirrspüler benutzt werden muss, dann mit dem Kurzprogramm, empfiehlt die Gemeinde Dinhard.
Autos waschen, Swimming Pools befüllen oder Vorplätze mit Trinkwasser reinigen, sei derzeit nicht zu empfehlen, schreibt die Gemeinde Pfungen. Die Gemeinde müsse Trinkwasser aus externer Wasserversorgung zukaufen. Die anhaltende Trockenheit habe die Quellwasserzuläufe stark reduziert.
Die Waldbrandgefahr liegt im Kanton Zürich derzeit auf «erheblich», was Stufe 3 bedeutet. Brennende Streichhölzer und Funkenflug eines Grillfeuers könnten einen Brand entfachen. Auch Blitzschläge könnten Flächenbrände auslösen.






