Künstliche Intelligenz: Schweizer befürchten mehr Betrug
Eine Grossteil der Schweizer Bevölkerung fürchtet eine Zunahme von Cyberbetrug durch künstliche Intelligenz (KI). Das zeigt eine neue Umfrage.

Das Wichtigste in Kürze
- Fast neun von zehn Personen rechnen damit, dass KI-Betrugsmaschen noch schädlicher werden.
- Zudem ist die Bevölkerung sehr reserviert gegenüber KI-Anwendungen eingestellt.
- Das zeigt der am Montag veröffentlichte AXA-Cybersorgenmonitor.
Die Ängste und Sorgen rund um das Thema «Künstliche Intelligenz» nehmen zu.
Fast neun von zehn befragten Personen rechnen damit, dass KI-gestützte Betrugsmaschen künftig häufiger und schädlicher werden. Das zeigt der am Montag veröffentlichte AXA Cybersorgenmonitor.
Demnach gaben 87 Prozent an, eine Häufung von Cyberbetrugsfällen zu erwarten. Und 77 Prozent gehen davon aus, dass ein Betrug durch Künstliche Intelligenz zu grösserem finanziellen Schaden pro Fall führen wird.
Schweizer fordern KI-Kennzeichnungspflicht
Generell zeige sich, dass die Bevölkerung sehr reserviert gegenüber der Anwendung von KI eingestellt ist. Etwa mehr als zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung finden kein Gefallen daran, dass Medieninhalte auf Basis des Nutzungsverhaltens personalisiert werden.
Und auch KI-generierte Inhalte kommen nicht gut an: Nur ein Viertel ist der Meinung, dass KI-Inhalt die sozialen Medien attraktiver gemacht hat. Daher spricht sich mit 94 Prozent fast jede befragte Person für eine Kennzeichnungspflicht von KI-Inhalten aus.
Der AXA Cybersorgenmonitor 2026 entstand in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Sotomo und wurde den Angaben nach mit 1490 Teilnehmenden durchgeführt.

















