Kanton Bern hebt Löhne für Berufseinsteiger an

    Keystone-SDA Regional
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    Der Kanton Bern plant, die Gehaltsunterschiede zwischen jungen und älteren Mitarbeitern zu verringern.

    Wie hier an den Informatiktagen 2017 können sich auch am kommenden Wochenende Berufseinsteiger über Job-Chancen informieren. Bild: flickr / Alessandro Fischer
    Der Kanton Bern hebt Löhne für Berufseinsteiger an. - Community

    Der Kanton Bern will die Lohnunterschiede zwischen jüngeren und älteren Mitarbeitenden mit vergleichbaren Aufgaben verringern. Der Regierungsrat hat eine entsprechende Teilrevision der Personalverordnung genehmigt.

    Der Verband des Personals öffentlicher Dienste spricht von einem «wichtigen und richtigen Schritt».

    Der Lohn für Berufseinsteigende wird angehoben und der Gehaltsaufstieg für junge Mitarbeitende beschleunigt, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. Im oberen Bereich verläuft der Aufstieg etwas langsamer.

    Weitere Änderungen der Teilrevision betreffen die erweiterte Meldepflicht für Nebenbeschäftigungen sowie Anpassungen bei der Berechnung der Dienstjahre und beim bezahlten Kurzurlaub. Die Neuerungen treten Anfang 2026 in Kraft.

    Abschaffung Einstiegsstufen: Ein Sieg für den Nachwuchs

    Die Überführung der Mitarbeitenden in das neue Gehaltssystem erfolgt per 1. Juli 2026.

    Der Verband vpod begrüsste am Donnerstag laut Mitteilung die Abschaffung der sogenannten Einstiegsstufen, wo die Mitarbeitenden trotz abgeschlossener Ausbildung rund neun Prozent weniger Lohn erhielten. Neu sollen alle Angestellten mindestens einen Grundlohn erhalten.

    Finanziell nicht einfach umzusetzen sei die Neuerung für die subventionierten Betriebe wie Altersheime oder Spitex, von denen viele auch die kantonale Lohntabelle anwendeten, heisst es in der Mitteilung des Vpod. Sie beschäftigten oft viele junge Angestellte. Dennoch brauche es auch in diesen Betrieben Anpassungen zugunsten der jüngeren Mitarbeitenden.

    Kommentare

    User #4090 (nicht angemeldet)

    Wird eigentlich ein Nehmer Kanton nie zu Sparmassnahmen gezwungen.

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