Auf der ganzen Welt wird heute zum Klimastreik aufgerufen. Dies kurz vor der Uno-Klimakonferenz in Glasgow Ende Oktober.
Klimademo auf dem Bundesplatz in Bern. - Nau.ch/Aydemir

Das Wichtigste in Kürze

  • Fridays for Future hat zu einem weltweiten Klimastreik aufgerufen.
  • In vielen Städten der Schweiz und auf dem Bundesplatz in Bern wird auch demonstriert.

In mehreren Städten in der Schweiz und überall auf der Welt wird heute fürs Klima gestreikt. Aufgerufen dazu hat die Organisation Fridays for Future.

Die Menschen demonstrieren für eine ehrgeizige Klimapolitik und für Klimagerechtigkeit. Klimastreik-Aktionen gibt es unter anderem in Basel, Bellinzona, Bern, Biel, Genf und Neuenburg.

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Hunderte haben sich vor dem Bundeshaus in Bern zum Klimastreik versammelt. - Nau.ch/Aydemir

Auf dem Bundesplatz findet ebenso eine grosse Kundgebung statt. Am Nachmittag versammelten sich mehrere tausend Personen auf dem Bundesplatz.

Verschiedene Lokalgruppen waren zuvor in einer Sternfahrt aus umliegenden Gemeinden nach Bern gefahren. An der Kundgebung und in Reden wurden soziale und ökologische Klimaschutzmassnahmen eingefordert.

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Klimaaktivisten auf dem Bundesplatz in Bern.
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Demonstranten tanzen vor dem Bundeshaus.
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Stand am Klimastreik.
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Auf einer Bühne werden Reden gehlaten.
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Demonstranten mit Transparenten.
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Auch Regula Rytz von den Grünen nimmt am Streik teil.
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Kinder hören den Vorträgen zu.
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Tausende haben sich vor dem Bundeshaus versammelt.
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Kinder kämpfen für ihre Zukunft.
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Und auch die Klima-Grosseltern machen mit.
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Ein Plakat mit der Aufschrift: Wer will, dass die Welt bleibt, wie sie ist, will nicht dass sie bleibt.
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Klimaaktivisten werfen sich in der Altstadt Bern auf den Boden.
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Hunderte ziehen durch die Berner Altstadt.
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Netto Null sei möglich, steht auf einem Plakat.

Klimastreik bezichtigt Politiker der Untätigkeit

In den vergangenen Monaten waren regelmässig weltweit und auch in der Schweiz Tausende auf die Strasse gegangen. Sie hatten Politiker der Untätigkeit bezichtigt, letztmals am 24. September.

Klimademo-Umzug in der Altstadt Bern. - Nau.ch/Aydemir

Diesen Sommer seien die weltweiten Auswirkungen der Klimakrise mit Überflutungen und Waldbränden deutlich spürbarer geworden.

Ab dem 31. Oktober treffen sich in Glasgow Politiker aus aller Welt zur Klimakonferenz der Uno. Erneut soll wieder um verbindliche Klimaziele gerungen werden.

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Ein Unterstützer der Bewegung verteilt Kekse an die Aktivisten - Nau.ch/Aydemir

Die Weltgemeinschaft steht in der Kritik, weil viele Staaten ihre Hausaufgaben zum Klimaschutz nicht gemacht haben. Deshalb bleibt gemäss Experten das 2015 gemeinsam gesteckte Ziel in weiter Ferne, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Nach dem Marsch durch Bern versammelten sich die Demonstranten wieder auf dem Bundesplatz. - Nau.ch/Aydemir

Von der Schweiz erwartet die Klimastreikbewegung, dass sich der Bundesrat für ambitionierte internationale Massnahmen einsetzt. Die Emissionen im Inland sollen rapide reduziert werden.

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