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Städte tauschen sich aus zu Drogen, Wohnen und Steuern

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Dietikon,

Dietikon beteiligte sich am Gedankenaustausch mit anderen Städten und Gemeinden des Kantons Zürich, um Lösungen für gemeinsame Herausforderungen zu diskutieren.

Dietikon
Die Stadt Dietikon von Oben. - Nau.ch / jpix.ch

Wie die Stadt Dietikon berichtet, nahm Stadtpräsident Roger Bachmann am 3. Februar 2026, auf Einladung des Stadtrates Zürich, am Gedankenaustausch zwischen den Städten und Grossgemeinden des Kantons Zürich teil.

Ziel des Treffens war es, aktuelle Herausforderungen zu diskutieren, die Städte und Grossgemeinden gleichermassen betreffen, und den Dialog zu vertiefen.

Im Zentrum des Austauschs standen unter anderem die aktuelle Situation der Drogenszene, Fragen der Wohnpolitik, die geplante gemeinsame IT der Steuerämter sowie die finanzielle Verantwortung zwischen Kanton und Gemeinden.

Deutlich wurde dabei, dass viele dieser Themen nur gemeinsam angegangen werden können und ein regelmässiger, offener Austausch zwischen Städten, und Grossgemeinden zentral ist, um tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Verschiedene Herausforderungen, die Austausch erfordern

Im Bereich der Drogenpolitik informierte die Stadt Zürich über die Entwicklung der Lage und die Wirkung der im vergangenen Jahr umgesetzten Massnahmen.

In der anschliessenden Diskussion betonten mehrere Gemeinden, darunter auch Dietikon, dass Herausforderungen wie der Umgang mit suchtkranken Menschen nicht an Gemeindegrenzen haltmachen. Es braucht langfristig übergeordnete, gemeindeübergreifende Lösungen.

Städte betonen Mitsprache

Auch bei der Diskussion zur gemeinsamen IT-Lösung für die Steuerämter wurde der Wert des Dialogs deutlich. Das Projekt ist bis 2034 geplant.

Während die grundsätzliche Zielsetzung des Projekts breite Zustimmung fand, machten die Städte und Gemeinden klar, wie wichtig Transparenz, Mitsprache und eine frühzeitige Einbindung sind. So sollte die Datenhoheit weiterhin bei den Gemeinden bleiben und auch die Nähe zu den Steuerpflichtigen.

Weitere Themen wie beispielsweise die fiskalische Äquivalenz bzw. die Verlagerung von Kosten durch den Kanton zu den Gemeinden zeigten ebenfalls, dass Städte und Grossgemeinden vor gemeinsamen Herausforderungen stehen.

Koordination und Dialog sichern nachhaltige Lösungen

Der Austausch machte deutlich, dass unterschiedliche Ausgangslagen zwar berücksichtigt werden müssen, ein koordiniertes Vorgehen jedoch entscheidend ist, um langfristig tragfähige und finanzierbare Lösungen zu erreichen.

Der Gedankenaustausch wurde von allen Beteiligten als wertvolle Plattform wahrgenommen. Für Dietikon bot das Treffen die Möglichkeit, eigene Anliegen einzubringen, Positionen zu klären und den Dialog mit anderen Städten und Grossgemeinden weiter zu stärken.

Es braucht einen kontinuierlichen Austausch, um komplexe Themen gemeinsam, lösungsorientiert und im Interesse der Bevölkerung anzugehen.

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