Hitzewelle im Norden und Wallis zu Ende – vorerst
Hitzewelle im Norden vorbei, im Tessin und Misox bleibt Warnstufe 3 mit bis zu 33 Grad – nach Spitzen von 39 Grad in Basel. Alles zum Wetter liest du im Ticker.

Das Wichtigste in Kürze
- Gewitter kühlten die Alpennordseite und das Wallis spürbar ab.
- Im Tessin und Misox bleibt die Hitzewarnung bis Freitag auf Stufe 3.
- Basel meldete am Samstag mit 39 Grad den höchsten Wert der Hitzewelle.
Während der vorangegangenen, rund zwölftägigen Hitzewelle massen die Stationen beidseits der Alpen verbreitet Höchstwerte zwischen 33 und 37 Grad. Den Spitzenwert registrierte Basel am Samstag mit 39 Grad.
Obwohl die Temperaturen nicht mehr so hoch steigen wie am Wochenende, startet auch die neue Woche noch schwülwarm. Es ist mit teils kräftigen Gewittern zu rechnen. Die neusten Entwicklungen findest du hier im Ticker.
In San Bernardino GR ist am Montag auf 1639 Meter über Meer mit 24,2 Grad ein Temperaturrekord gemessen worden. Die Hitzewelle könnte an mehreren Messstationen neue Höchstwerte hinsichtlich ihrer Dauer aufstellen.
Die bisherige Temperaturextrem in San Bernardino lag bei 24,1 Grad und stammt aus dem Jahr 2025, wie Meteoschweiz am Montag mitteilte. Vor allem im Tessin, im Wallis und in der Westschweiz kletterte das Thermometer am Montag 14 Uhr erneut auf über 30 Grad.
Der Bund hat eine offizielle Wetterwarnung für fast die gesamte Schweiz herausgegeben. Bereits am Montagmorgen zogen erste Gewitterzellen über das Land, nun folgt die Eskalation: Ab 13 Uhr gilt vielerorts Warnstufe 3 – «erhebliche Gefahr».
Die Warnung bleibt vorerst bis Mitternacht in Kraft. Ausgenommen sind das Tessin sowie das Engadin.
Bevor es wieder kühler wird, zeichnen sich mancherorts in der Schweiz weitere Hitzerekorde ab. Die aktuelle Hitzewelle könnte an mehreren Messstationen neue Höchstwerte hinsichtlich ihrer Dauer aufstellen.
Zürich-Fluntern, Bern-Zollikofen, Payerne, Schaffhausen, Buchs-Aarau, Delsberg, Pully, Freiburg und Altdorf haben ihren Rekord für die Dauer einer Hitzewelle bereits egalisiert. Sollte das Thermometer am Montag erneut die 30-Grad-Marke erreichen, würden sie den bisherigen Höchstwert übertreffen.

Die Dauer einer Hitzewelle wird anhand der Anzahl aufeinanderfolgender Tage gemessen, an denen die Höchsttemperatur diesen Schwellenwert überschreitet.
Am Sonntag verzeichneten mehrere Messstationen bereits zwölf solcher Tage. Tags zuvor wurden zudem an zahlreichen Stationen die bisherigen Temperatur-Allzeitrekorde ins Purzeln gebracht, etwa mit 39 Grad in Basel.
Ab Montag wird ein deutlicher Temperaturrückgang erwartet.
Die Hitzewelle auf der Alpennordseite und im Wallis ist nach rund zwölf Tagen zu Ende gegangen. Im Tessin und im Bündner Misox dauert die Hitze an. Die entsprechende Warnung wurde aber von Stufe 4 auf Stufe 3 gesenkt, wie Meteoschweiz am Montag mitteilte.
Gewitter am Sonntag und Montagmorgen sorgten gebietsweise für eine Abkühlung. In der Folge wurden die Hitzewarnungen für die gesamte Alpennordseite und das Wallis aufgehoben. Dort werden nun Tageshöchstwerte von 26 bis 31 Grad erwartet.
Im Mittel- und Südtessin sowie im unteren Misox bleibt die Hitzebelastung aber vor allem in städtischen Gebieten hoch. Das teilte das Bundesamt für Meteorologie (Meteoschweiz) weiter mit. Die Hitzewarnung wurde dort auf Stufe 3 gesenkt, jedoch bis zum Freitag verlängert. Bis Dienstag werden Tagesmaxima um 33 Grad erwartet.












