Gewitter

    Gewitter bringen am Freitag Unwettergefahr

    Sandra Neumann
    Sandra Neumann

    Zürich,

    Eine markante Kaltfront bringt am Freitag kräftige Gewitter, Hagel, Starkregen und teils schwere Windböen in mehrere Regionen.

    gewitter
    Die angekündigte Kaltfront kann am Freitag kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen bringen. - SRF Meteo

    Am Freitagmorgen erreicht die Kaltfront den Jura und zieht anschliessend über weite Teile der Schweiz. Dabei verdrängt sie schwülwarme Luft und schafft Bedingungen für kräftige Gewitter mit Hagel und Starkregen.

    Besonders auf der Alpensüdseite können Gewitter wiederholt über dieselben Gebiete ziehen und dadurch grössere Regenmengen verursachen. Auch angrenzende Regionen wie das Val Medel, Valsertal und Avers müssen mit kräftigen Niederschlägen rechnen.

    Vor der Kaltfront sorgt stürmischer Föhn für zusätzliche Belastungen, mit starken Böen in Tälern und höheren Windgeschwindigkeiten auf Berggipfeln. Laut «SRF» sind in den Tälern 60 bis 90 Kilometer pro Stunde, auf Gipfeln bis 130 Kilometer möglich.

    Gewitter erreichen Deutschland bereits am Donnerstag

    In Deutschland kündigen sich erste Gewitter bereits am Donnerstagabend aus Richtung Frankreich an. Zunächst stehen der Südwesten, der Schwarzwald und später das Saarland im Mittelpunkt der Wetterentwicklung.

    Machst du dir wegen der angekündigten Gewitter Sorgen?

    Während der Nacht ziehen Gewitterreste weiter Richtung Westen und erreichen Gebiete zwischen Niederrhein, Ruhrgebiet, Bremen, Hannover und Hamburg. Lokal können dabei kräftiger Regen, stürmische Böen und erhöhte Blitzaktivität auftreten.

    Am Freitag verschärft sich die Lage besonders im Osten und Südosten Deutschlands, wo warme Luft auf die heranziehende Kaltfront trifft. «Focus» berichtet, dass dort erneut schwere Gewitter, Hagel, Starkregen und Böen bis 100 Kilometer pro Stunde möglich sind.

    Wettermodelle uneinig über Oberösterreich

    Auch in Oberösterreich bleibt die genaue Entwicklung unsicher, weil verschiedene Wettermodelle die Stärke der Kaltfront unterschiedlich einschätzen. Die Front soll am Freitagabend von Bayern her über das Bundesland ziehen und dabei unterschiedliche Gewitterentwicklungen auslösen.

    Das Modell Icon-D2 rechnet ab 17 Uhr mit schwersten Gewittern und Windspitzen von knapp 150 Kilometer pro Stunde im Zentralraum. Andere Modelle bleiben deutlich zurückhaltender und prognostizieren lediglich Windgeschwindigkeiten zwischen 50 und 70 Kilometern pro Stunde.

    Gewitter
    Gewitter sorgen in Oberösterreich für unsichere Prognosen, bevor die Kaltfront am Abend weiterzieht. (Symbolbild) - depositphotos

    «MeinBezirk» betont deshalb die grosse Unsicherheit der aktuellen Prognosen für Oberösterreich. Der stärkste Frontdurchgang könnte bereits gegen 20 Uhr vorbei sein, anschliessend werden weitere Regenschauer erwartet.

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    Kommentare

    User #3782 (nicht angemeldet)

    Müssen wir dann alle sterben?

    User #5711 (nicht angemeldet)

    Hilfe, ich muss mich sofort im Büro abmelden, ich darf ganz sicher keinen Schritt bor Haustüre machen wegen dem drohenden Unwetter...... Ironie off

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