Am 15. September wird die Schweizer Genusswoche 2021 eröffnet. Im Mittelpunkt stehen dabei der Kanton und die Stadt Genf.
Genf
Blick auf Genf. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Genf steht während der Schweizer Genusswoche 2021 im Fokus.
  • Die 21. Ausgabe wird am 15. September von Karin Keller-Sutter eröffnet.
  • In den darauffolgenden Tagen gibt es in der ganzen Schweiz viele Anlässe rund ums Essen.

Mit der Schweizer Genusswoche wird ab Mitte September einmal mehr die Freude am guten Essen und Trinken gefördert. Die 21. Ausgabe des Anlasses steht ganz im Zeichen des Kantons und der Stadt Genf.

Das Programm befasst sich mit folgenden Themen: Geschmackserziehung, demokratischer Zugang zu einer gesunden und qualitativen Ernährung und Einfluss der Nahrung auf das Klima. Das teilten die Organisatoren am Montag mit.

Restaurant
Gäste beim Essen in einem Restaurant. (Symbolbild) - Keystone

Dabei sollen die regionalen Nahrungsmittelproduzenten und die kurzen Lieferketten besonders ins Licht gerückt werden.

Der Genfer Sternekoch Philippe Chevrier ist Pate der 21. Genusswoche. Als Botschafter der Veranstaltung will er die Vielfältigkeit der Region Genf auch ausserhalb des Kantons bekannt machen.

3000 Anlässe zum Thema Essen

«Genf ist nicht nur eine Stadt der Geschäfte, des Luxus' und von internationalen Institutionen und Firmen. Unsere Landschaft ist wunderschön, mit gepflegtem Ackerbau, ausserordentlichen Weinbergen und grossartigen Fleisch- und Geflügelzuchten.» So wird der Gastronom in den Medienunterlagen zitiert.

Eröffnet wird die von «passionierten Geniessern» in der Westschweiz gegründete Genusswoche am 15. September durch Bundesrätin Karin Keller-Sutter an einem Galaabend in Bern.

Bundesrätin Karin Keller-Sutter
Karin Keller-Suter, Bundesrätin und Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD). - Keystone

Vom 16. bis 26. September finden in der ganzen Schweiz 3000 Anlässe rund ums Essen statt. Neben zahlreichen Märkten in verschiedenen Regionen stehen Work-Shops, Kochkurse und Degustationen auf dem Programm.

Viele davon auch in der Deutschschweiz: So können zum Beispiel interessierte Feinschmecker in einem Seminar in Arlesheim BL lernen, selber Würste herzustellen. Auf einer Kräuterwanderung im Aargau können Interessierte erfahren, welche Wildpflanzen essbar sind. Und am Käsefest in Appenzell kann man nicht nur Milcherzeugnisse degustieren. Es ist auch möglich live zuschauen, wie der Käse im «Kessi» produziert wird.

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Karin Keller-Sutter Botschafter