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    Finma und CS im Visier einer US-Anwaltskanzlei

    Dominik Neuhaus
    Dominik Neuhaus

    USA,

    Die Finma und die CS könnten sich bald mit einer Klage aus den USA beschäftigen müssen, welche eine Anwaltskanzlei vorbereitet.

    cs
    Das Logo der Credit Suisse. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach der CS-Übernahme durch die UBS verfügte die Finma die Abschreibung von Anleihen.
    • Die betroffenen Anleger wendeten sich an eine US-Anwaltskanzlei.
    • Diese will den Entscheid der Finma vor Gericht anfechten.

    Die US-Anwaltskanzlei Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan soll eine Klage gegen die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma einreichen wollen. Eine weitere gegen die Grossbank Credit Suisse, beziehungsweise ihre Käuferin UBS, könnte folgen. Das berichtet die «NZZ» am Freitag.

    Hintergrund der Klage ist eine Verfügung der Finma bei der Übernahme der Credit Suisse durch die UBS: Diese sieht vor, dass die AT1-Anleihen der Credit Suisse komplett abgeschrieben werden.

    Die Besitzer dieser Anleihen würden somit Geld verlieren. Bei der Kanzlei meldeten sich darum über 1000 Kleinanleger, auch aus der Schweiz. Mindestens 15 Grossinvestoren schlossen sich zusammen und wollen den Entscheid der Finma anfechten.

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