45 Prozent der Bevölkerung haben im letzten Jahr eine Weiterbildung besucht. Das teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) mit.
Je höher das Bildungsniveau, desto eher würden sich Personen weiterbilden, teilte das Bundesamt für Statistik mit. Im Bild eine Lektion eines CAS-Kurses an der Hochschule Luzern. (Archivbild)
Je höher das Bildungsniveau, desto eher würden sich Personen weiterbilden, teilte das Bundesamt für Statistik mit. Im Bild eine Lektion eines CAS-Kurses an der Hochschule Luzern. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Das Wichtigste in Kürze

  • Fast die Hälfte der Schweizer Bevölkerung hat sich 2021 weitergebildet.
  • Im Vergleich zu vor fünf Jahren ist die Prozentzahl aber rückläufig.
  • Der Grund dafür sei jedoch die Corona-Pandemie.

45 Prozent der Schweizer Bevölkerung haben sich im letzten Jahr weitergebildet. Grösstenteils sassen die Personen über 40 Stunden in einer Schulung, teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) mit.

Ein Fünftel der Personen besuchten 2021 Weiterbildungen, die bis acht Stunden dauerten. 36 Prozent sassen zwischen acht und 40 Stunden in einer Veranstaltung. Das zeigten die vom Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag publizierten ersten Resultate des Mikrozensus Aus- und Weiterbildung 2021.

Die Motivation für eine zusätzliche Schulung war mehrheitlich berufsbedingt. Zudem steige die Bereitschaft an einer Weiterbildung mit dem Bildungsniveau. 54 Prozent der Erwerbstätigen haben sich gemäss den Resultaten weitergebildet sowie 42 Prozent der Erwerbslosen.

Zahl der Weiterbildungen aufgrund der Corona-Pandemie gesunken

Von den Nichterwerbspersonen waren es fast ein Fünftel. Beruflich befassten sich am meisten Personen mit den Themen Wirtschaft und Arbeit, ausserberuflich mit Sport, Kunst und Kreativem.

Im Vergleich zur letzten Erhebung vor fünf Jahren ist die Anzahl an sich weiterbildenden Personen um 17 Prozentpunkte gesunken. Laut BFS lag das grösstenteils an der Corona-Pandemie. Jedoch seien die Zahlen nur bedingt vergleichbar, da sie unterschiedlich erhoben wurden.

Mehr zum Thema:

BFS Coronavirus Kunst