Fake-Mahnungen: Vorsicht vor diesen fiesen Swiss-Nova-Rechnungen!

    Sina Barnert
    Sina Barnert

    Zürich,

    In der Schweiz zieht eine neue Betrugsmasche ihre Kreise. Zwei Webseiten verschicken Rechnungen für Abonnemente, die nie abgeschlossen wurden.

    Betrugsmasche
    Eine neue Betrugsmasche mit Fake-Rechnungen macht in der Schweiz die Runde. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zwei Webseiten verschicken in der Schweiz momentan Fake-Rechnungen und Fake-Mahnungen.
    • Vor der Masche warnt das Bundesamt für Cybersicherheit (Bacs).
    • Ein angeblich verbandelter Wirtschaftsprüfungskonzern will die Betrüger nun stoppen.

    Wer aktuell Rechnungen per Mail zugesandt bekommt, muss unter Umständen auf der Hut sein.

    Denn: Momentan gibt es in der Schweiz eine neue Betrugsmasche.

    Diese geht von den zwei Internetportalen swissnovachat.com und swissnovacare.com aus. Beide Webseiten verschicken per Mail Rechnungen und Mahnungen.

    Rechnungen für Abos, die nie abgeschlossen wurden

    Nur: Die Mail-Adressatinnen und -Adressaten wissen nichts von diesen Abonnementen, wie SRF berichtet.

    Nun warnt gar das Bundesamt für Cybersicherheit (Bacs) vor dem Vorgehen der beiden Websites. Denn: Ihr Geschäftsmodell sei das Verschicken von Rechnungen für Abonnements, die nie abgeschlossen worden seien.

    «Ignorieren Sie solche Nachrichten, klicken Sie auf keine Links und leisten Sie keine Zahlungen», mahnt das Bacs. Zudem warnt die auf Internetkriminalität spezialisierte cybercrimepolice.ch vor den Portalen.

    Das Problem: Die Webseiten sehen professionell aus. Beschwerdemails von Fake-Rechnungen betroffenen Personen werden zudem beantwortet.

    Angebliches Partnerunternehmen leitet rechtliche Schritte ein

    In diesen Antwortmails liefern die Portale angebliche Beweise dafür, dass man ein Abo gelöst hat. Ausserdem suggerieren die Webseiten, sie hätten Verbandelungen in die Schweiz.

    Als offizielle Schweizer Vertretung wird der Wirtschaftsprüfungskonzern «Price Waterhouse Coopers» (PWC) angegeben. Nur: Das entspricht nicht der Wahrheit.

    Bist du schon einmal auf eine Betrugsmasche hereingefallen?

    Gegenüber dem SRF-Konsumentenmagazin «Espresso» erklärt PWC, man sei «in keiner Weise» für die Webseiten tätig. «Die Nennung von PWC als rechtliche Vertretung in der Schweiz ist unzutreffend. Und erfolgte ohne unser Wissen und ohne unsere Zustimmung.»

    Bei PWC betrachte man die Webseiten «als betrügerisch», so das Unternehmen. Es seien rechtliche Schritte eingeleitet worden. Mit diesen wolle man die PWC-Nennung stoppen – und die Seiten löschen lassen.

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    Kommentare

    User #1989 (nicht verifiziert)

    Ich warte jetzt auf die Betreibung, dann erhebe ich rechtsvorschlag und schalte den Rechtsschutz ein.

    User #1989 (nicht verifiziert)

    Habe jetzt eine 2. Rechnung von fast 900.— mit Androhung auf Betreibung erhalten

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