Zoë Pastelle stillt Sohn über zwei Jahre – «kein Ende in Sicht»
Zoë Pastelle füttert ihren zweijährigen Sohn weiterhin mit Muttermilch. Zeitdruck, umzustellen, macht sich die Zürcher Influencerin keinen.

Das Wichtigste in Kürze
- Zoë Pastelle macht aus dem Stillen ihres über zweijährigen Sohnes kein Geheimnis.
- Die Zürcher Influencerin inspiriert eine andere Mutter, es ihr gleichzutun.
- Wann ihr Sohn auf feste Nahrung umstellt, lässt sie offen.
Mutter werden, Mutter sein – kaum ein anderes Thema polarisiert auf Social Media so stark wie dieses.
Ob Fotos vom wachsenden Babybauch oder beim Austoben auf dem Spielplatz. Wird das Familienleben öffentlich, ist Kritik nicht weit. Doch für eine Sache will sich Zoë Pastelle nicht mehr rechtfertigen: Das Stillen.
Im März 2024 wurde die Zürcher Influencerin erstmals Mami eines Sohnes. Den kleinen Ilios füttert sie bis heute mit Muttermilch. Doch bereits sechs Monate nach der Geburt auf gekaufte Produkte wechseln oder selbst Brei kochen? Kam für die 27-Jährige nicht infrage, wie sie nun auf Instagram klarstellt.

In den Kommentaren schreibt eine Frau von ihrem Vorhaben, ihr Kind so lange wie möglich stillen zu wollen. Auf Nachfrage, wie lange sie schon stille, liefert Pastelle dem Mami eine klare Antwort: «Zwei Jahre und vier Monate – kein Ende in Sicht.»
Die Schauspielerin rät der Frau, ihrem persönlichen Instinkt zu folgen. Ihre Botschaft dahinter: Den einen richtigen Zeitraum gibt es nicht – Dieser soll auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes ausgerichtet sein. Jeder und jede nach seinem Tempo.
Karriere ohne Kinderbetreuung
Auch zum Thema Kinderbetreuung hat Pastelle eine klare Haltung. Zu einem Foto mit ihrem Sohn auf dem Karussell schreibt sie bewusst provokant: «Wtf is daycare?» (deutsch: «Was zum Teufel ist Tagesbetreuung?») – womit sie deutlich macht: Anstatt ihren Spross tagsüber fremdbetreuen zu lassen, verbringt sie die Zeit mit Ilios lieber selbst.

Eine Userin spricht dabei die für sie schwere Vereinbarkeit von Kind und Karriere an – und äussert Kritik am Beitrag der Influencerin. Pastelle wehrt sich dagegen: Dank «grosser Veränderungen» im Leben habe sie es geschafft, so zu arbeiten, ohne Kinderbetreuung in Anspruch nehmen zu müssen.
«Wenn ich sage, dass Kinderbetreuung nicht die richtige Wahl für mich ist, urteile ich nicht über Familien, die sich dafür entscheiden oder sie benötigen», stellt die Zürcherin klar.
Pastelle kritisiert das gesellschaftliche Bild, dass man sich als arbeitendes Mami nicht mehr ums Kind kümmern kann. Auch wenn es gegen deren Werte verstösst. Sie appelliert an mehr Unterstützung und Freiheit für Mütter, um die jeweils richtige Entscheidung treffen zu können.








