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Euclid-Teleskop entdeckt älteste bisher bekannte Quasare

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Obwalden,

Rekordfund im All: Das Euclid-Teleskop hat die zwei ältesten je beobachteten Quasare entdeckt.

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Das Euclid-Teleskop hat die zwei ältesten je beobachteten Quasare entdeckt. (Symbolbild) - keystone

Sie stammen aus einer Zeit, als das Universum erst rund 670 Millionen Jahre alt war. Der Fund liefert wertvolle Einblicke in die Frühzeit des Universums.

Insgesamt entdeckte das 2023 gestartete Weltraumteleskop 31 neue Quasare aus dem frühen Universum, wie die Europäische Weltraumorganisation ESA am Montag mitteilte. An der Mission sind auch Schweizer Hochschulen beteiligt.

Quasare sind besonders helle Zentren von Galaxien. Sie repräsentieren eine kurze Phase im Leben einer Galaxie, in der grosse Mengen an Materie in das zentrale Schwarze Loch stürzen. Dabei werde eine enorme Energiemenge freigesetzt, die den Rest der Galaxie um das Hundert- bis Tausendfache überstrahlen könne.

Die beiden ältesten neu entdeckten Quasare leuchteten laut ESA mit der Kraft von rund einer Billion Sonnen. Ihr Licht war mehr als 13 Milliarden Jahre unterwegs, bis es das Euclid-Teleskop erreichte. Sie stammen laut der ESA aus der Zeit von etwa 670 Millionen Jahren nach dem Urknall. Würde man die Geschichte des Universums vom Urknall bis heute auf eine Stunde zusammendrängen, wären noch keine drei Minuten vergangen, als diese Quasare leuchteten.

Wichtig für die Forschung

Solche Entdeckungen sind für die Forschung wichtig. Sie zeigen, was im jungen Universum geschah. Forschende wollen damit besser verstehen, wie die ersten Galaxien entstanden sind – und wie Schwarze Löcher schon so früh so gross werden konnten.

Bisher waren nur wenige Quasare aus dieser frühen Zeit bekannt. Euclid hat diese Zahl nun deutlich erhöht. Laut ESA verdoppelt die Entdeckung die Zahl der bekannten Quasare aus dieser Epoche.

An Euclid sind auch Schweizer Institutionen beteiligt. Dazu gehören unter anderem die Universität Genf, die Universität Zürich, die EPFL und die Fachhochschule Nordwestschweiz. Schweizer Forschende und Ingenieure trugen unter anderem zu Instrumenten, Datenverarbeitung und Simulationen bei.

Kommentare

User #3926 (nicht angemeldet)

Und was nütz der Menschheit dieses "Wissen" jetzt, haben wir endlich Frieden oder sind wir schon daran den Krieg weiter ins All zu transportieren?

User #2630 (nicht angemeldet)

Die Schweiz ist beteiligt hört sich für mich eher so an, als ob die Schweiz den spass finanziert.

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