Elf Einreiseverbote in die Schweiz wegen G7-Gipfel ausgesprochen
Die verstärkten Grenzkontrollen zwischen Frankreich und Genf rund um den G7-Gipfel im französischen Évian von vergangener Woche haben zu elf Einreiseverboten in die Schweiz geführt. Zudem beschlagnahmten die Sicherheitskräfte mehr als 160 gefährliche Gegenstände wie Schlagstöcke, Golfschläger, Messer, Reizsprays und pyrotechnisches Material.

Ein Viertel davon erfolgte bei den verstärkten Grenzkontrollen durch das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit, mehr als 120 weitere auf Genfer Kantonsgebiet, wie der Staatsrat am Mittwoch mitteilte. Insgesamt zog die Kantonsregierung eine positive Bilanz der Sicherheitsmassnahmen während des G7-Gipfels vom 15. bis 17. Juni.
Die Sicherheit der Bevölkerung sei gewährleistet und die wesentlichen Leistungen des Staates seien aufrechterhalten worden, hiess es in der Medienmitteilung. Unter anderem hatten die Behörden 25 Grenzübergänge wegen des G7-Gipfels geschlossen.
Die Genfer Polizei will ihren Einsatzbericht in Kürze veröffentlichen. Auch der Polizeieinsatz solle untersucht werden, teilte der Staatsrat weiter mit. Hintergrund ist die Kritik der No-G7-Koalition an der Einkesselung von mehr als 500 Personen nach der Auflösung des Demonstrationszuges. Dieser war von Ausschreitungen durch hunderte Aktivisten des Schwarzen Blocks überschattet worden.














