E-Bike-Fahrer warten an Ampel: Diebe klauen Tasche aus Körbli
In Bern werden an roten Ampeln immer wieder E-Bike-Fahrenden Taschen aus dem Velokörbchen geklaut. Die Behörden raten zu Vorsichtsmassnahmen.

Das Wichtigste in Kürze
- In Bern wird an roten Ampeln E-Bike-Fahrenden die Tasche aus dem Velokörbchen geklaut.
- Die Masche ist der Kantonspolizei Bern bekannt. Solche Diebstähle kommen immer wieder vor.
- Es ist wichtig, Wertgegenstände möglichst am Körper zu tragen und Taschen im Körbchen zu befestigen.
Im Sommer sind die Strassen voll mit E-Bikes. Doch eine miese Diebesmasche verdirbt manch einem den Fahrspass: Unbekannte klauen Taschen aus den Körben auf dem Gepäckträger von E-Bikes. Und zwar dann, wenn die Fahrer an der roten Ampel warten müssen. Den Diebstahl bemerken sie dann erst, wenn sie am Ziel angekommen sind.
Die Kantonspolizei Bern bestätigt auf Anfrage von Nau.ch, dass ihr diese Vorgehensweise bekannt ist. «Solche Diebstähle kommen vereinzelt immer wieder vor», teilt die Behörde mit. Eine Häufung sei ihnen aber nicht bekannt.
Der Rat der Kantonspolizei Bern: «Grundsätzlich empfehlen wir, keine Wertgegenstände unbeaufsichtigt zulassen.» Im Körbli hinter dem Rücken ist das aber der Fall.
Wertsachen immer sichern
Auch die Schweizerische Kriminalprävention empfiehlt, persönliche Gegenstände möglichst am Körper zu tragen. Alternativ sollten sie zumindest fest am Velo befestigt sein.
Solche Methoden, wie der Taschenklau an der roten Ampel, werden als «Gelegenheitsdiebstahl» bezeichnet. Das bedeutet, dass Täter keine aufwendige Planung betreiben, sondern einfach eine günstige Situation ausnützen.
Eine Tasche, die lose im Velokörbchen liegt, ist besonders gefährdet. Sie lässt sich im Vorbeigehen oder an einer Ampel einfach greifen. Die Kriminalprävention betont daher ausdrücklich: Taschen sollen nicht unbefestigt im Körb liegen.















