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Bundesrat erhöht Subventionen für angeschlagenes Heilmittelinstitut

Keystone-SDA
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Bern,

Das mit sinkenden Einnahmen und höheren Kosten kämpfende Heilmittelinstitut Swissmedic kann auf zusätzliche Bundessubventionen zählen. Der Bundesrat hat für nächstes Jahr zusätzliche 2,7 Millionen Franken gesprochen.

Bundessubventionen
Das Heilmittelinstitut Swissmedic erhält zusätzliche Bundessubventionen. - keystone

Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic muss aus finanziellen Gründen in den kommenden zwei Jahren rund 45 seiner 510 Vollzeitstellen abbauen. Der Schritt wurde im vergangenen November mit dem Geschäftsgang begründet. Sinkende Einnahmen und steigende Kosten führten 2024 zu 23,4 Millionen Franken Verlust. Auch für 2025 sowie für die folgenden Jahre rechnet das Heilmittelinstitut unter den derzeitigen Bedingungen mit Defiziten.

Der Institutsrat hat mehrere Massnahmen zur Verbesserung des Ergebnisses getroffen. Der Bundesrat knüpft die zusätzliche Millionen-Hilfe an die vollständige Umsetzung dieser Sanierung, wie er am Donnerstag mitteilte.

Für das Jahr 2027 hat er eine Erhöhung des Bundesbeitrags von heute 19,3 Millionen auf neu 22 Millionen Franken in Aussicht gestellt. Für die Jahre 2028 bis 2030 will der Bundesrat den Beitrag im Rahmen der Genehmigung der neuen strategischen Ziele im vierten Quartal 2026 festsetzen.

Der Bundesbeitrag macht rund 17 Prozent der Finanzierung des Heilmittelinstituts aus; die restlichen 83 Prozent stammen laut der Landesregierung aus Gebühren und Aufsichtsabgaben in der Regulierung und Überwachung der Pharmabranche.

Kommentare

User #5862 (nicht angemeldet)

Wenn man endlich weniger regulieren würde, könnte man massenhaft Stellen streichen. Die Regulierungswut bei Swissmedic hat in den letzten 20 Jahren massiv zugenommen. Auch hier wird die Eigenverantwortung der Menschen beschnitten und die Fähigkeiten der Drogisten und Apotheker in Frage gestellt.

User #1110 (nicht angemeldet)

Nicht zu fassen. Durch eigenes Verschulden Millionen mit IT Gedöns in den Sand gesetzt und zack subventioniert der Bund.

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