Bschiss: Frau will ÖV-Billett zweimal benutzen – 950.- Busse!
Für eine Zugfahrt im Wert von 10 Franken trickste eine Frau beim Billett – und wird nun hart bestraft.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine Frau manipulierte ihr Billett, um es erneut zu benutzen.
- Das Gericht verurteilte sie wegen Urkundenfälschung und Leistungserschleichung.
- Gebühren und Polizeikosten erhöhen ihre Rechnung auf insgesamt 950 Franken.
Für eine Zugfahrt im Wert von 10 Franken manipulierte eine Frau ihr Billett – und muss nun deutlich mehr bezahlen. Das berichtet «Linth24».
Im Dezember 2025 kaufte sie ein Ticket für 8.90 Franken und entwertete es regulär. Später entfernte sie die handschriftliche Entwertung mechanisch – etwa durch Kratzen oder Radieren.
Erneut abgestempelt
Anfang Februar 2026 stempelte sie das manipulierte Billett am Bahnhof Pfäffikon SZ erneut ab und fuhr damit zum Flughafen Zürich.

Das Untersuchungsamt Uznach wertete das Vorgehen als Urkundenfälschung sowie als geringfügiges Erschleichen einer Leistung. Die Frau habe bewusst gehandelt, um die Fahrt nicht bezahlen zu müssen.
Schuldig in drei Punkten
Sie wurde in beiden Punkten schuldig gesprochen. Das Gericht verhängte eine bedingte Geldstrafe von 500 Franken (10 Tagessätze à 50 Franken) bei einer Probezeit von zwei Jahren. Laut «Linth24» erhielt sie zusätzlich eine Busse von 300 Franken.
Dazu kommen Gebühren von 350 Franken sowie Polizeikosten von 300 Franken. Insgesamt muss die Frau damit 950 Franken bezahlen – für eine erschlichene Fahrt im Wert von 10 Franken.








