Brandopfer sollen aufgrund von Schmuck identifiziert werden
Die starken Verbrennungen erschweren die Identifizierung der Brandopfer von Crans-Montana. Angehörige sollen die Opfer nun anhand ihres Schmucks erkennen.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Identifizierung der Todesopfer vom Brandunglück in Crans-Montana läuft weiterhin.
- Die starken Verbrennungen der Opfer erschweren die Identifizierung erheblich.
- Angehörige wurden aufgefordert, Gegenstände zu melden, welche die Opfer bei sich trugen.
In der Neujahrsnacht forderte ein Brand in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana mindestens 40 Todesopfer.
Seither läuft die Identifizierung der Verstorbenen. Starke Verbrennungen am gesamten Körper erschweren diese jedoch erheblich.
Laut einem Reporter der «Bild» vor Ort, soll ein Aufruf an die Angehörigen die Arbeit vorantreiben.
Angehörige sollen dazu aufgefordert worden sein, Gegenstände zu melden, welche die Opfer zum Zeitpunkt des Unglücks bei sich trugen. Insbesondere Gegenstände aus Metall, wie Schmuck, soll den Behörden dabei helfen, die Opfer zu identifizieren.
«Friedhof der Namenlosen»
In der Nähe der Bar entstand ein «Friedhof der Namenlosen», wie es der «Bild»-Reporter beschreibt. Hunderte Kerzen, ein Blumenmeer und Abschiedsgrüsse erinnern an die Opfer, deren Namen teils noch nicht bekannt sind.
Nebst Schmuckstücken und ähnlichem, können laut Rechtsmediziner Matteo Scopetti, Informationen über Personen vor und nach dem Tod zur Identifizierung beitragen.
In den schwierigsten Fällen müsse jedoch eine DNA-Analyse gemacht werden, die mehrere Tage in Anspruch nehmen könne.















