Bodensee: Fische fangen für eine Bestandsaufnahme

    Der Fischbestand im Bodensee soll erneut erfasst werden. In einer vierwöchigen Aktion werden ab September stichprobenartig Fische gefangen, vermessen, gewogen und für spätere Analysen eingefroren.

    Bodensee Fische
    Zwei Fischer am Bodensee. - Keystone

    Wissenschaftler der Fischereiforschungsstelle (FFS) und der Fischereiverwaltung in Baden-Württemberg wollen nach 2014 erneut den Fischbestand des Bodensees erfassen.

    Man wolle wissen, wie sich der Bestand mit der Zeit entwickle, ob sich die Zusammensetzung der Arten verändere, welche Arten profitierten und welchen es weniger gut gehe, teilte die zuständige Projektleiterin am Mittwoch mit. Die Untersuchung soll auch zeigen, welchen Einfluss etwa Klimawandel und Nährstoffrückgang auf das Ökosystem Bodensee haben.

    Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie sieht regelmässige Bestandsaufnahmen der Gewässer in EU-Mitgliedsstaaten vor. Das erste standardisierte Fischmonitoring des kompletten Bodensees hatte 2014 die Schweiz durchgeführt. Damals fingen Wissenschaftler unter anderem den als ausgestorben geltenden Tiefseesaibling.

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