BFS setzt neu auch auf Webscraping
Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat nicht nur seinen zur Ermittlung des Landesindex' der Konsumentenpreise verwendeten Warenkorb modernisiert. Die Behörde nutzt auch mehr und mehr elektronische Hilfsmittel zur Datenerhebung.

So hat das BFS internetbasierte Preiserhebungen ausgebaut, das sogenannte Webscraping. Es wurde mittlerweile auf rund 60 Webseiten automatisiert, sagte Hans Markus Herren, stellvertretender Sektionschef Preis beim BFS, am Freitag vor den Medien.
Um welche Onlinehänder es sich handelt, könne das BFS aus Gründen der Vertraulichkeit nicht offenlegen. «Die Betreiber sind informiert und das Vorgehen ist rechtlich abgestützt», betonte Herren. Mittlerweile erhebe das BFS rund 5 Prozent aller LIK-Preise auf diesem Wege.
Die Vorteile für das BFS liegen laut Herren auf der Hand: «Benötigt die manuelle Erfassung einer Liste sagen wir zehn Minuten, sind das via Webscraping nur noch knapp 20 Sekunden.»














