Schweizer Inflation verharrt im Januar bei 0,1 Prozent
Die Teuerung in der Schweiz bleibt tief. Zum Jahresauftakt verharrte die Jahresteuerung bei 0,1 Prozent. Gegenüber dem Vormonat lagen die Preise im Januar 2026 im Durchschnitt gar etwas tiefer.

Dabei hat das BFS den Landesindex der Konsumentenpreise mit einem neu zusammengesetzten Warenkorb publiziert, wie das Amt am Freitag mitteilte. Damit passen die Statistiker den Index an aktuelle Konsumgewohnheiten und Marktveränderungen an.
Die Januar-Inflation ist damit eher am unteren Ende der Erwartungen ausgefallen. Von der Nachrichteagentur AWP befragte Experten hatten im Vorfeld mit einem Wert zwischen -0,1 und +0,4 Prozent gerechnet.
Weiter klar höher liegt die Inflation bei den Inlandgütern. Hier waren die Konsumentenpreise im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,5 Prozent höher. Gleichzeitig blieb die Jahresteuerung bei den Importgütern mit -1,5 Prozent deutlich im Minus. Die Kerninflation – ohne frische und saisonale Produkte, Energie und Treibstoffe – war im Januar bei +0,5 Prozent (Dezember +0,5%).
Im Vergleich zum Vormonat sank der Landesindex der Konsumentenpreise (CPI) im Berichtsmonat um 0,1 Prozent auf 99,9 Punkte. Dieser Rückgang ist laut BFS auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Genannt werden etwa tiefere Preise für Elektrizität und Parahotellerie.
Ebenfalls gesunken seien die Preise für den Luftverkehr sowie jene für Bekleidung und Schuhe im Rahmen des Ausverkaufs. Teurer wurden derweil die Hotellerie und Pauschalreisen ins Ausland sowie Motorfahrzeugversicherungen.














