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Berner Regierung sieht keinen Bedarf für mehr Behindertenparkplätze

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Die Berner Kantonsregierung plant keine zusätzlichen Massnahmen, um die Parkmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen zu verbessern.

Behindertenparkplatz lamborghini
Ein Behindertenparkplatz. (Symbolbild) - KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi

Die Berner Kantonsregierung will keine zusätzlichen Massnahmen ergreifen, um Parkmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen sicherzustellen. Das geht aus ihrer Antwort auf eine Motion der EVP-Grossrätin Simone Leuenberger hervor.

SDS Inklusions-Initiative Simone Leuenberger
EVP-Grossrätin Simone Leuenberger ist Gymnasiallehrerin und Behindertenrechtlerin. - zVg

Sie begründete das Begehren mit zunehmend verschwindenden Parkplätzen im öffentlichen Raum bei einem gleichzeitig eher steigenden Bedarf an Behindertenparkplätzen.

Leuenberger beauftragte den Regierungsrat damit, Parkmöglichkeiten für Menschen mit Mobilitätsbehinderung der Nachfrage anzupassen und auch einzuplanen, wenn sonst keine Parkmöglichkeiten vorgesehen sind.

Zudem sollen Behindertenparkplätze erhalten bleiben, wenn «normale» Parkplätze abgebaut werden – allenfalls durch Umplatzierung. Mitglieder von allen im Grossen Rat vertretenen Fraktionen hatten den Vorstoss ebenfalls unterzeichnet.

Gesetzliche Regelungen bereits vorhanden

Der Berner Regierungsrat findet es laut der am Montag publizierten Antwort nachvollziehbar, dass es für Menschen mit Mobilitätsbehinderungen von Vorteil sein kann, mit dem Auto von Tür zu Tür zu fahren.

Sie kam allerdings zum Schluss, dass diesbezüglich bereits hinreichende Vorschriften bestehen. So müssen etwa bei der Erstellung oder Erneuerung von öffentliche Gebäuden rollstuhlgerechte Parkplätze bereitgestellt werden.

Bei öffentlichen Strassen spreche zudem insbesondere die gesetzlich festgelegte Interessenabwägung gegen zusätzliche Regelungen im Strassengesetz. Die Interessen von Menschen mit Mobilitätsbehinderung würden dabei eine wichtige, aber nicht ausschliessliche Rolle spielen, heisst es in der Regierungsantwort weiter.

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Kommentare

Curaglia

und wo parkieren denn die Mitglieder der Berner Kantonsregierung künftig?

User #3298 (nicht angemeldet)

Was für eine windige Begründung dafür, dass man keine weiteren Behindertenparkplätze zur Verfügung stellt. Kann ich nicht nachvollziehen.

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