Behörden gehen in der Romandie gegen illegale Spielautomaten vor
Bei koordinierten Razzien in der Westschweiz haben Ermittler am Freitag vier Unterhaltungsbetriebe durchsucht und mehrere mutmasslich illegale Glücksspielautomaten sichergestellt. Beteiligt waren die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) sowie die Kantonspolizeien von Freiburg, Genf und Waadt.

Die Einsätze seien gleichzeitig erfolgt, «um einen Überraschungseffekt zu gewährleisten», teilte die ESBK am Montag mit. Beschlagnahmt wurden fünf mutmassliche Casino-Spielautomaten des Typs «Pink Date» sowie Buchhaltungsunterlagen. Wer ohne die erforderliche Konzession Casinospiele organisiere, anbiete oder betreibe, mache sich strafbar, schreibt die ESBK weiter.
Betroffen waren ein Betrieb im Kanton Freiburg, zwei im Kanton Genf und ein weiterer im Kanton Waadt.
Bereits am Donnerstag hatte die ESBK zusammen mit der Genfer Kantonspolizei eines der beiden Genfer Lokale durchsucht. Anlass war «ein anonymer Hinweis», wonach dort illegale Pokerturniere mit hohen Einsätzen organisiert worden seien. Bei der Kontrolle trafen die Einsatzkräfte eine Gruppe beim Pokerspiel an. Rund 2000 Franken wurden sichergestellt.










