Neues Buch über Fluss-Surfer-Szene: «La petite Mort»
Bern wurde mit der Aare zu einem Zentrum der internationalen Fluss-Surfer-Szene – ein neues Buch zeigt nun analoge Foto-Portraits.

Die Bundeshauptstadt Bern hat sich mit ihrem strömungsstarken Fluss Aare zum europaweit führenden Hub der internationalen Fluss-Surfer-Szene entwickelt. Dieser Tage veröffentlichen Insider erstmals ein Buch, mit atemberaubenden analogen Foto-Portraits dieser mutigsten Fluss-Surferinnen und -Surfer, die ihren Sport den «kleinen Tod» nennen.
Eine bescheidene, aber eine Weltpremiere: Fotograf Stefan Wermuth und Autor Bendicht Luginbühl dokumentieren als Insider den unabhängigen Kult der Fluss-Surferinnen und -Surfer in einem radikal schönen Buch, mit dem Titel «LA PETITE MORT – Surfen im Fluss».
Askese und Bescheidenheit prägen die bisher unbekannte Welt der leidenschaftlichen Frauen und Männer auf Brettern und Boards. Im flussreichen Land Schweiz gelten Flüsse wie die Aare mit ihrem gewaltigen «Riss», der Wassermenge und des Fluss-Gefälles als Inbegriff der Fluss-Surfer-Szene.
Der langjährig in London tätige Fotograf Stefan Wermuth porträtiert mit seiner analogen Grossformatkamera aus Mahagony und Messing, der Deardorff 8×10, Flusswellenreiter und Bungee-Surferinnen auf handbeschichteten Trockenplatten (Dry Plate Tintypes).
Text-Autor Bendicht Luginbühl, Surfer seit vier Jahrzehnten, zeigt die Welt und die Innenwelt der Simple Minds, dieses weitgehend unbekannten Surf-Tribes. LA PETITE MORT, der Titel dieses Werks, ist die französische Ausdrucksweise für lustvollstes Empfinden, das intensiv beschreibt, wohin das Surfen im Fluss die Surfenden tragen kann.













