Das Bundesamt für Kultur (BAK) verleiht dieses Jahr wiederum 11 Schweizer Kunstpreise und 17 Schweizer Designpreise. Die Auszeichnungen sind mit je 25'000 Franken dotiert. Werke der Preisträgerinnen und Preisträger sind während der Kunstmessewochen in Basel ausgestellt.
Art Basel
Werke der Preisträgerinnen und Preisträger sind während der Kunstmessewochen in Basel ausgestellt. - sda - KEYSTONE/EPA/RHONA WISE

Das Wichtigste in Kürze

  • Das BAK nutzt den Rahmen der Kunstmesse Art Basel, um die Schweizer Kunst- und Designpreise 2022 zu vergeben.

Die Swiss Art Awards werden am heutigen Montag in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset verliehen; am morgigen Dienstag folgen die Swiss Design Awards. Zudem erhalten jeweils an beiden Anlässen die bereits bekannten Preisträgerinnen und Preisträger des Schweizer Grand Prix Kunst/Prix Meret Oppenheim und des Schweizer Grand Prix Design ihre Auszeichnungen.

Die 11 Schweizer Kunstpreise 2022 gehen in der Kategorie Architektur an Romina Grillo und Liviu Vasiu; in der der Kategorie Kunst an Sofia Durrieu, Gritli Faulhaber, Sandra Knecht, Laure Marville, Ceylan Ötztürk, Marta Riniker-Radich, Mia Sanchez und Nicolás Sarmiento; sowie in der Kategorie Kritik, Edition, Ausstellung an Wages for Wages Against. Das teilte das BAK am Montag mit.

Die 17 Schweizer Designpreise 2022 erhalten im Bereich Mode- und Textildesign Mara Danz sowie Laura Beham und Callum Pidgeon von Prototypes; im Bereich Grafikdesign Sereina Rothenberger und David Schatz von Hammer, Adeline Mollard und Isabel Seiffert; im Bereich Vermittlung & Szenografie Nina Paim und Maya Ober von Futuress sowie Jérôme Stünzi, Sarah André und Marius Schaffter von Old Masters; im Bereich Fotografie Jeremy Ayer, Anne Morgenstern und Jenny Rova; im Bereich Produktdesign Maxwell Ashford, Sebastian Marbacher, Silvio Rebholz und Ursula Vogel; im Bereich Media & Interaction Design Urs Hofer und Linn Spitz; im Bereich Designforschung Claudia Colombo, wie das BAK ebenfalls am Montag bekannt gab.

All diese Preise sind mit jeweils 25'000 Franken dotiert. Zudem sind die Arbeiten der Preisträgerinnen und -träger vom 13. bis 19. Juni an den Ausstellungen Swiss Art Awards 2022 und Swiss Design Awards 2022 in der Halle 1.1 der Messe Basel zu sehen. Darüber hinaus werden die Künstlerinnen Caroline Bachmann und Claudine Erb sowie die Bauingenieure Jürg Conzett und Gianfranco Bronzini, allesamt Tragerinnen und Träger des Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim, während der Ausstellung in filmischen Porträts vorgestellt.

Die Kunst- und Design-Preise zählen weltweit zu den ältesten Kunstwettbewerben: Die Swiss Art Awards werden bereits seit 1899 vergeben, der Schweizer Grand Prix Kunst /Prix Meret Oppenheim seit 2001. Den Schweizer Designwettbewerb gibt es seit 1917; der Schweizer Grand Prix Design wird seit 2007 verliehen. Laut Mitteilung des BAK gelten die Auszeichnungen als Referenz für professionelle Kulturschaffende, sie sind eine Netzwerk- und Austauschplattform und geben darüber hinaus einen Überblick über das aktuelle Kunst- und Designschaffen in der Schweiz.

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