Schweizer Armee

Armee prüft Wiederinbetriebnahme alter Bunker

Keystone-SDA
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Bern,

Die alten Bunker der Schweiz könnten bald wieder zum Leben erwachen: Wegen der angespannten Sicherheitslage prüft die Armee die Rückkehr in den Untergrund.

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Die alten Bunker der Schweiz könnten bald wieder zum Leben erwachen. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Armee sucht geschützte Lager für Material, Arznei und Munition.
  • Armasuisse prüft, ob sich alte Untertage-Anlagen kostengünstig reaktivieren lassen.
  • Das Verteidigungsdepartement nennt aus Sicherheitsgründen keine Bunkerzahlen.

Die Schweizer Armee prüft die Wiederinbetriebnahme von alten Armee-Bunkern. Grund dafür ist die verschlechterte sicherheitspolitische Lage in Europa.

Die Anforderungen an Schutz, Resilienz und Dezentralisierung der Armee erhöhten sich und auch der Bedarf an geschützter Lagerfläche sei gestiegen. Dies teilte das Verteidigungsdepartement auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Samstag mit.

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Die Schweizer Armee prüft die Wiederinbetriebnahme von alten Armee-Bunkern. (Symbolbild) - keystone

Der «Blick» berichtete zuerst. Gesucht werde vor allem geschützte Lagerfläche zur Lagerung von Verbrauchsmaterial, Ersatzteilen, Arzneimitteln, elektronischen Geräten, Gefahrengut oder auch Munition.

Den Auftrag zur Prüfung hat das Bundesamt für Rüstung Armasuisse öffentlich ausgeschrieben. Eine Studie solle aufzeigen, wie unterirdische Armee-Anlagen innovativ und kosteneffizient reaktiviert werden könnten, hiess es weiter.

Soll die Schweiz alte Armee-Bunker wieder in Betrieb nehmen?

Aus Gründen des Informationsschutzes würden weder Angaben zur Anzahl der Bunker noch weitere Details kommuniziert.

Laut Angaben des Bundes bestanden frühere Immobilienportfolios der Armee aus einer beträchtlichen Zahl an unterirdischen Versorgungsanlagen, Munitionskavernen, Militärspitälern, Flugzeugkavernen, Stellungen, geschützten Unterkünften, Unterständen und Kommandoposten.

Zahl nicht bekannt

Wie viele unterirdische Militäranlagen die Schweiz besitzt, ist nicht bekannt. Historische Quellen sprechen von rund 20'000 «Objekten der Verteidigung», wie der «Blick» schrieb.

Hinzu kommen rund neun Millionen Schutzplätze in rund 370'000 privaten und öffentlichen Schutzräumen, wie der Website des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz zu entnehmen ist.

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Kommentare

User #2227 (nicht angemeldet)

FÛR WAS SOLL DAS GUT SEIN?

User #1139 (nicht angemeldet)

Das Volk soll dann die Wiederaufrüstung bezahlen, was Jahrelang vernachlässigt wurde!

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