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    Airbus A220: Swiss legt Modell für 1,5 Jahre still

    Fabia Söllner
    Fabia Söllner

    Zürich,

    Swiss legt alle kleinen Airbus A220-100 für 1,5 Jahre still. Grund sind massive Probleme bei Triebwerken und Ersatzteilen.

    Swiss
    Ein Airbus A220-100 der Swiss startet auf Piste 28 am Flughafen Zürich. - keystone

    Swiss muss neun Airbus A220-100 ab sofort für eineinhalb Jahre aus dem Verkehr ziehen. Grund sind wachsende Schwierigkeiten bei Wartung und Ersatzteilen, wie «aerotelegraph» berichtet.

    Das Unternehmen nutzt die Motoren künftig für die grössere Variante.​

    Airbus A220 mit Triebwerksproblemen

    Die Entscheidung trifft Swiss nach anhaltenden Vorfällen mit Triebwerksschäden. Laut «SRF» zeigte eine Notlandung im Dezember 2024 ein bislang unbekanntes Fehlerbild.

    Ein Triebwerk versagte plötzlich und musste in die USA zur Analyse gebracht werden.​

    Bist du schon einmal mit einer Airbus A220 geflogen?

    Finanzchef Dennis Weber erklärte, dieser Schritt erhöhe die Stabilität im Flugbetrieb. Die frei werdenden Motoren werden bei den Airbus A220-300 eingesetzt.

    Dadurch wächst die Einsatzbereitschaft der grösseren Jets.​

    Probleme bei Pratt & Whitney

    Die Probleme betreffen besonders die Triebwerke von Pratt & Whitney. Laut «aerotelegraph» steht die Swiss mit über zehn Maschinen wegen Wartungsarbeiten am Boden.

    Die Situation sorgt für grosse Einschränkungen im Flugplan.​

    Die A220-100 kam bislang oft für speziellen Routen zum Einsatz. Besonders die Landungen in London City Airport erforderten dieses Modell.

    Konsequenzen für den Flughafen Genf

    Die Stilllegung beginnt im November 2025 und dauert bis Sommer 2026. Davon betroffen ist auch der Sommerflugplan 2026: Swiss streicht in Genf etwa ein Viertel der Kurzstreckenziele.

    Swiss war die Erstkundin der A220 und betreibt momentan 21 grössere A220-300. Der Schritt soll die Komplexität im täglichen Betrieb reduzieren und die Kosten senken, bestätigen mehrere Experten.

    Kommentare

    User #5829 (nicht angemeldet)

    Das mit den Kosten senken ist so eine Sache, unter dem Strich wird es immer teurer, die Kosten müssten beim Management gespart werden, von da kommen immer Probleme und hohe Kosten.

    User #5442 (nicht angemeldet)

    Was ist denn das für eine Logik? Man legt die 220iger Flotte still wegen Triebwerksproblemen, aber man nimmt die Triebwerke für grössere Maschinen. Das wirft riesige Fragezeichen auf

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