13. AHV-Rente

    13. AHV-Rente wird Mischfinanziert – oder gar nicht

    Redaktion
    Redaktion, Laurin Zaugg

    Bern,

    Die Eignungskonferenz hat entschieden: Die AHV soll über höhere Lohnbeiträge und über die Mehrwertsteuer finanziert werden. Ansonsten gilt sie als gescheitert.

    AHV
    Die Eignungskonferenz hat einen Vorschlag für die Finanzierung der 13. AHV-Rente gemacht. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die 13. AHV-Rente soll durch eine Mischfinanzierung geregelt werden.
    • Dies hat die Einigungskonferenz am Mittwochmorgen vorgeschlagen.
    • Wird die Mischfinanzierung abgelehnt, ist die Finanzierung gescheitert.

    Die Finanzierung der 13. AHV-Rente ist noch nicht gesichert. Die Einigungskonferenz, ein Gremium, das einberufen wird, wenn sich National- und Ständerat nicht einigen können, hat am frühen Mittwochmorgen getagt. Sie hat einen Kompromissvorschlag ausgearbeitet. Nun liegt der Ball beim Parlament.

    National- und Ständerat haben je dreimal über die Finanzierung beraten. Sie kamen dabei zu keinem gemeinsamen Ergebnis.

    Bundeshaus
    Die Entscheidung über die Finanzierung der 13. AHV-Rente geht in die finale Phase. - keystone

    Der Nationalrat wollte eine zeitlich befristete Mehrwertsteuererhöhung. Der Ständerat hingegen setzte auf eine dauerhafte Mischfinanzierung aus Lohnabgaben und Mehrwertsteuern. Eine knappe Mehrheit im Nationalrat, bestehend aus SVP, FDP und GLP, wehrte sich gegen höhere Lohnabgaben. Sie sehen darin eine Belastung der Erwerbstätigen.

    Die Einigungskonferenz schlägt einen Kompromiss vor

    Der neue Vorschlag sieht eine Mischfinanzierung vor. Die Lohnabgaben sollen um 0,2 Prozentpunkte steigen. Diese werden je zur Hälfte von Arbeitnehmern und Arbeitgebern getragen. Der Ständerat hatte ursprünglich 0,4 Prozentpunkte gefordert.

    Findest du den Vorschlag der Einigungskonferenz gut?

    Zusätzlich soll die Mehrwertsteuer um 0,4 Prozentpunkte erhöht werden. Lebensmittel und Güter des Grundbedarfs sind von der Erhöhung ausgenommen. Alle Abgaben sollen dauerhaft gelten, also ohne zeitliche Befristung.

    Bis nächste Woche fällt der Entscheid

    Der Ständerat entscheidet am Donnerstag über den Antrag, der Nationalrat schliesslich nächste Woche. Sobald nur eine der beiden Kammern den Vorschlag ablehnt, ist die Finanzierungsvorlage gescheitert.

    Im Fall, dass beide Räte zustimmen, braucht es am letzten Sessionstag zusätzlich ein doppeltes Ja in der Schlussabstimmung. So oder so wird die 13. Rente im Dezember erstmals ausbezahlt.

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    Kommentare

    User #3155 (nicht angemeldet)

    Als Militärflugzeuge gekauft werden mussten, standen Milliarden zur Verfügung. Rettung der Banken Milliarden gefunden... Für Rentner ist die dreizehnte Rente SOFORT ein PROBLEM! Schweizer und Sweizerinen Schämt euch! Zunächst muss geklärt werden, wer die dreizehnte Rente erhalten soll?

    User #4512 (nicht angemeldet)

    94% der Stimmberechtigten Schweizer sind immer noch parteilos!!

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