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Bern-Wankdorf: Zug blockierte Gleise – GC-Anhänger waren schuld

Redaktion
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Bern,

Anhänger der Zürcher Grasshoppers haben am Samstag auf der Reise zu einem Auswärtsspiel in Lausanne in einem Regelzug die Notbremse gezogen.

zug
Der Bahnverkehr zwischen Bern und Olten war unterbrochen. - zVg

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Zug blockierte am Samstagnachmittag die Gleise in Bern Wankdorf.
  • Anhänger der Zürcher Grasshoppers hatten die Notbremse gezogen.
  • Der Vorfall sorgte für Verspätungen und Zugausfälle.

Ein Zug kam am Samstagnachmittag im Bahnhof Bern Wankdorf zum Stillstand und blockierte die Gleise.

Die Ursache für die Notbremsung ist mittlerweile bekannt: Anhänger der Zürcher Grasshoppers haben am Samstag auf der Reise zu einem Auswärtsspiel in Lausanne in einem Regelzug mehrfach die Notbremse gezogen und einen Brandalarm ausgelöst.

Damit protestierten die Fussballfans gegen den ausbleibenden Extrazug.

GC-Fans
GC-Anhänger zogen am Samstagnachmittag mehrfach die Notbremse eines SBB-Zuges. - keystone

Der Vorfall ereignete sich in einem Intercity von Zürich nach Bern, wie die SBB auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigten. Die Fans zogen demnach insgesamt viermal die Notbremse.

Die GC-Fans rauchten im Zug

Durch Rauchen im Zug wurde zudem ein Brandalarm ausgelöst, woraufhin die Klimaanlage ausfiel.

Am Bahnhof Bern, wo die Fans auf den Zug in Richtung Lausanne umstiegen, boten die SBB vorsorglich eine Ambulanz auf, um bei Bedarf medizinische Hilfe für von der Hitze betroffene Fahrgäste zu leisten.

Ausserdem standen dort Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern bereit, wie deren Medienstelle auf Anfrage bestätigte. Dieser Einsatz sei bis auf einige verbale Anfeindungen friedlich verlaufen.

Hast du schon einmal eine Notbremse in einem Zug miterlebt?

Auf Flugblättern begründeten die GC-Anhänger ihren Protest laut 20 Minuten mit dem «systematischen» Abbau von Extrazügen. Das führe zu mehr Konfliktpotenzial zwischen Fussballfans und anderen Reisenden.

Kommentare

User #1333 (nicht angemeldet)

ab sofort alles dem Club verrechnen was die Chaoten kaputt machen. Und die SBB soll Fussballfans den Zutritt zu Zügen verweigern und Sonderzüge komplett abschaffen

User #78 (nicht angemeldet)

Wenn das stimmt was einem so zu Ohren kommt, dass die 200 Fussball"Fans" OHNE Polizeibegleitung und das Zugspersonal ohne Sicherheitspersonal unterwegs waren, lässt dies die Unternehmensbehauptung der Medienstelle,die ([betriebliche sowie die] Sicherheit der Fahrgäste und des Zugspersonales würde oberste Priorität besitzen) jedoch in einem ganz anderen Licht erscheinen.

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