Grossangelegte Aktion gegen Kinderpornografie: In Essen und Mülheim an der Ruhr wurden 34 Wohnungen durchsucht. Die Polizei hat Handys, Computer und Datenträger sichergestellt.
Die Polizei hat in einer grossangelegten Aktion gegen Kinderpornografie zahlreiche Wohnungen in Essen und Mühlheim an der Ruhr durchsucht.
Die Polizei hat in einer grossangelegten Aktion gegen Kinderpornografie zahlreiche Wohnungen in Essen und Mühlheim an der Ruhr durchsucht. - Daniel Bockwoldt/dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Polizisten haben bei einer grossangelegten Aktion gegen Kinderpornografie 34 Wohnungen in Essen und Mülheim an der Ruhr (NRW) durchsucht und Datenträger sichergestellt.

Es gehe um den Verdacht der Verbreitung und des Besitzes von Kinderpornografie sowie um den Verdacht des sexuellen Missbrauchs, teilt die Polizei mit. Es geht demnach um einzelne Sachverhalte, nicht etwa um einen zusammenhängenden «Ring».

Wie viele Beschuldigte es gibt, teilte eine Polizeisprecherin auf Nachfrage zunächst nicht mit. Bei einigen habe man erkennungsdienstliche Behandlungen gemacht - sie wurden also zum Beispiel fotografiert. In Untersuchungshaft sei aber keiner der Beschuldigten, sagte die Sprecherin. Es wurden 19 Handys, 10 Computer, 19 USB-Sticks und 4 externe Festplatten sichergestellt, diese sollen in den kommenden Wochen ausgewertet werden.

Unter den Beschuldigten könnten der Polizeisprecherin zufolge auch etwa Jugendliche sein, die sich solche Videos anschauten, aber keine entsprechende Neigung haben. Die Durchsuchungen am Dienstag und Mittwoch wurden von der im vergangenen November gegründeten besonderen Aufbauorganisation (BAO) «Herkules» durchgeführt, die auf die Themen Kinderpornografie und sexuelle Gewalt spezialisiert ist.

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