Warum Millennials doppelt so lange fürs Sparen brauchen
Millennials müssen heute erheblich länger sparen als ihre Eltern, weil Einkommen, Vermögen und Kostenstrukturen sich grundlegend verschoben haben.

Millennials sind die Generation, die früher als je eine andere begann, für den Ruhestand vorzusorgen, berichten Experten. Millennials starteten im Schnitt bereits in ihren Mitte zwanzig mit dem Sparen.
Viele Babyboomer hingegen begannen erst um die Mitte dreissig, auf ihr Sparziel hinzuarbeiten. Das «World Economic Forum» fand heraus, dass Millennials etwa zehn Jahre früher mit Altersvorsorge begonnen haben als die Elterngeneration.
Bei der realen Vermögensakkumulation liegt jedoch ein deutlicher Abstand zwischen den Generationen. Laut «Investopedia» betragen die durchschnittlichen Altersvorsorgebestände der Millennials deutlich weniger als die von älteren Generationen mit längerem Sparzeitraum.
Millennials müssen doppelt so lange fürs Eigenheim sparen wie ihre Eltern
Die Finanzierung eines Eigenheims ist für Millennials laut «The Groundsag» ebenfalls aufwändiger geworden. Eine Studie berichtet, dass Millennials fast 14 Jahre sparen müssen, um genügend Eigenkapital anzusammeln.
Ein Grund hierfür ist die stark gestiegene Forderung an Eigenkapital bei Immobilien im Vergleich zum durchschnittlichen Haushaltseinkommen. Experten des IfW weisen darauf hin, dass heute mehr Jahresgehälter als Eigenkapital nötig sind als früher.
Darüber hinaus haben Millennials mit höheren Lebenshaltungskosten und stagnierenden Löhnen zu kämpfen, was ihre Sparfähigkeit weiter drosselt. Eine Deloitte-Studie zeigt, dass steigende Lebenshaltungskosten Millennials stark belasten und ihre Fähigkeit zum Sparen sowie Vermögensaufbau verzögern.
Millennials müssen früher und kontinuierlicher sparen
Laut dem «World Economic Forum» führt der demografische Wandel dazu, dass traditionelle Altersvorsorgesysteme nicht mehr ausreichend sind. Individuen müssen daher zunehmend mehr Verantwortung für ihre eigene Vorsorge übernehmen.

Experten weisen darauf hin, dass Millennials trotz der Herausforderungen eine höhere Sparquote aufweisen als frühere Generationen. Ihr Gesamtvermögen bleibt im Vergleich jedoch deutlich geringer.
Die Kosten für Ausbildung, Wohnen und Leben steigen stetig. Es bleibt offen, wie Millennials ihre Sparstrategien anpassen, um ihre finanziellen Ziele zu erreichen.












