Schadenfall des Monats: Liebe Mobiliar...
Das Leben schreibt selbst in Schadenfällen die schönsten Geschichten. Hier ein weiterer Fall aus der humorvollen Schadenschublade der Mobiliar.

«Als ich am Freitag bei strahlendem Sonnenschein mit meinem neuen Boot auf dem Murtensee unterwegs war, fühlte ich mich kurz wie die bernische Version von Steven Spielberg.
Meine neue Drohne, anleitungsgemäss in Betrieb genommen, voll aufgeladen und zu allem bereit, sollte epische Aufnahmen von Wasser, Wellen und insbesondere mir und meinem hübschen Schiff in Action machen.
Der Start gelang. Die Drohne surrte majestätisch über dem See, die Sonne glitzerte, ich stand am Steuerrad und winkte ausgesprochen lässig in die Kamera. Dann kam eine kleine Böe. Eine winzige, fast poetische Windbewegung.
Meine Drohne interpretierte diese aber offenbar als Vorbote eines gefährlichen Sturmtiefs. Ein Ruck, ein Schlingern und ehe ich ‹Notlandung!› rufen konnte, machte sie einen eleganten Abgang Richtung Seegrund.

Einige Meter von mir entfernt ein leises ‹Platsch›, ein paar Blubberblasen und das war's. Mein Hightech-Vogel, leider nicht mit Schwimmflügeln ausgestattet, verwandelte sich augenblicklich in ein modernes Unterwasser-Relikt und sank in Sekundenschnelle.
Mir ist bewusst, dass ‹selbstverschuldete See-Bestattung einer Drohne› vermutlich kein klassischer Hausratsschaden ist. Trotzdem wollte ich höflich anfragen, ob ich zufällig auch gegen spontane Flugversuche in Richtung Seeboden versichert bin?»












