Neue Krebstherapie für Katzen könnte auch Menschenleben retten

Belinda Schwenter
Belinda Schwenter

USA,

Eine amerikanische Studie zeigt, dass eine neue Behandlungsmethode für Krebs bei Katzen auch bald Menschenleben retten könnte.

Labor
Laut amerikanischen Forschenden könnte eine Behandlungsmethode für Krebs bei Katzen bald auch Menschenleben retten. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Behandlungsmethode für Krebs bei Katzen könnte auch bald Menschenleben retten.
  • Dies erklären Wissenschaftler nach der ersten klinischen Studie dieser Therapie.
  • Zudem zeige die Studie, dass Haustiere ein gutes Abbild menschlicher Krankheiten seien.

Eine bahnbrechende Behandlungsmethode für Katzen mit Kopf- und Halskrebs könnte zukünftig auch Menschenleben retten. Dies zumindest sagen Wissenschaftler nach der ersten klinischen Studie dieser Therapie.

Die Ergebnisse zeigten: Bei mehr als einem Drittel der behandelten Katzen konnte die Krankheit mit minimalen Nebenwirkungen unter Kontrolle gebracht werden.

Die amerikanischen Forschenden sind überzeugt davon, dass das Medikament auch bei Menschen wirksam sein könnte. Insbesondere bei Patienten mit Plattenepithelkarzinomen im Kopf- und Halsbereich – einer besonders tödlichen und schwer zu behandelnden Krebsart.

«Es gibt zwei wichtige Erkenntnisse aus dieser Studie», sagte Daniel Johnson, leitender Autor der Studie. «Es hat uns gezeigt, dass es möglich ist, einen Transkriptionsfaktor zu bekämpfen, der die Onkogenese antreibt. Etwas, was bisher schwierig war.»

Haustiere als gutes Abbild menschlicher Krankheiten

Weiter betonte er: «Es hat uns ausserdem gezeigt, dass Haustiere mit Krebs ein gutes Abbild menschlicher Krankheiten sein können.» Klinische Versuche an Haustieren würden möglicherweise zuverlässigere Ergebnisse bringen als Tests an Mäusen.

Jennifer Grandis, die Erstautorin der Studie, betonte zudem: «Diese Studie ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wir sorgfältiger überlegen können, ob wir unsere sehr begrenzten Ressourcen für Studien an Labormäusen einsetzen.» Die seien ja nicht einmal die besten Modelle für Krebserkrankungen beim Menschen.

Hast du ein Haustier?

Sie fügte hinzu: «Durch die Zusammenarbeit mit Tieronkologen und Durchführungen klinischer Studien an Haustieren können wir viel über die Wirkungsweise dieser Medikamente lernen. Und gleichzeitig können wir den Haustieren der Menschen helfen.»

Das Forschungsteam arbeitet derzeit mit einem kleinen Biotechnologieunternehmen zusammen. Dies, um das neue Medikament in klinischen Studien sowohl für Haustiere als auch für Menschen weiter voranzutreiben.

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Kommentare

User #4039 (nicht angemeldet)

Cats need more grains.😆

User #2188 (nicht angemeldet)

Könnte, hätte, täte, bringt es einfach wenn's stimmt.

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